Leserbrief

Als Fachgruppenleiter der steirischen Bioweinbauern möchte ich die Aussagen des Herrn Jakob Auer, Präsident des österreichischen Bauernbundes (Kurier-Interview am Samstag, den 25. Mai), wonach „im biologischen Weinbau soviel Kupfer ausgespritzt wird, dass der Boden, würde man ihn entsorgen, Sondermüll wäre. Da wird heile Welt vorgegaukelt“ schärfstens zurückweisen!

Diese Aussagen sind fachlich und inhaltlich falsch und noch schlimmer: sie sind einfach nur populistisch!
Die Kupferproblematik im österreichischen Weinbau ist eine Altlast des letzten Jahrhunderts und nicht ein Problem, das der Bioweinbau verursacht!
Im Bioweinbau dürfen im Jahr max. 3 kg Kupfer/ pro Hektar ausgebracht werden, diese Höchstmengen werden aber selten benötigt!
Es kann nicht sein, dass solche haltlosen Aussagen des Herrn Auer über den Bioweinbau unwidersprochen in die Öffentlichkeit getragen werden!

Das Ziel im Bioweinbau ist die Förderung des Bodenlebens, der Biodiversität und der Bodengesundheit.
Der österreichische Bioweinbau ist auf einem erfolgreichen zukunftsweisenden Weg und ein wichtiger Teil des gesamtösterreichischen Weinbaus!

Otto Knaus, Sulztal
Fachgruppe Bioweinbau
Bio Ernte Steiermark

Autor:

Waltraud Fischer aus Leibnitz

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