Treffpunkt Smart Leibnitz
Mehr grün für die Stadt Leibnitz

Der erste Online-Talk zum Thema "Urbanes Grün" war ein voller Erfolg.
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  • Der erste Online-Talk zum Thema "Urbanes Grün" war ein voller Erfolg.
  • Foto: Holler
  • hochgeladen von Eva Heinrich-Sinemus

Aufgrund der Corona-Krise fand gestern der erste Online-Talk des "Treffpunkt Smart City" zum Thema Urbanes Grün statt.

Astrid Holler von der Stadtentwicklung Leibnitz und Moderatorin Barbara Hammerl (Stadt Labor) freuten sich über das große Interesse am Online-Talk, immerhin waren 30 Personen dabei.
Astrid Holler erläuterte, dass man aufgrund der aktuellen Situation die Eröffnung des Büros in der Schmiedgasse verschieben musste und nun neue, digitale Wege geht. Weiters lud sie alle Menschen ein, die die Stadt Leibnitz gestalten wollen, ihre Ideen einzubringen. "Leibnitz soll noch lebenswerter werden, damit sich auch die zukünftigen Generationen hier noch wohl fühlen", betonte Holler.

Begrünung hat viele Vorteile

Landschaftsplanerin und Expertin für Bauwerksbegrünung Vera Enzi erklärte anschließend, dass um eine Begrünung in den Städten kein Weg mehr vorbei führt. "Der Klimawandel ist in Österreich angekommen. Kein Sommer war jemals so warm wie der im vergangenen Jahr. Das führt dazu, dass die Witterungsextreme zunehmen, wie Starkregen mit Überflutungen, und es viele Tropennächte gibt", so Enzi. 
Auch die Stadt Leibnitz ist davon betroffen. Der Höchststand an Hitzetagen wurde im Jahr 2003 gemessen und betrug 56 Tage. Als Ursachen für die Hitze, die im urbanen Gebiet noch schlimmer ist, nennt sie versiegelte und speichernde Oberflächen sowie mangelnde Durchlüftung.
Durch die Begrünung, entweder von Fassaden oder Dachflächen, können diese Ursachen gemildert werden. So führt die Begrünung zur Schallreduktion, CO2-Bindung, Sauerstoffproduktion, Schadstoffbindung und Wasserückhalt.

Auch ökonomisch sinnvoll

Dass die Begrünung gut für die Umwelt und die Artenvielfalt ist, ist unbestritten. Sie bringt jedoch auch ökonomische Vorteile. "Der Wert der Immobilie steigt um 6 bis 8 Prozent und die Betriebskosten für Heizen und Kühlen können reduziert werden", betont Vera Enzi. Danach zeigte die Vortragende zahlreiche gelungene Beispiele der Dachflächen- und Fassadenbegrünung – sowohl in Österreich als auch international.

Jeder einzelne kann dazu beitragen

Die Stadt Leibnitz arbeitet derzeit an Konzepten, um noch mehr grün in die Stadt zu bringen. Doch auch jeder einzelne Bürger kann dazu beitragen. "Schon die Begrünung im kleinen Raum macht Sinn. So hilft jeder, der auf seinem Balkon oder Terrasse etwas pflanzt ", betont Enzi. Eine weitere Idee für die Stadt Leibnitz wäre eine Baumpatenschaft, wie es sie schon in anderen Städten gibt. Denn gerade in Trockenperioden leiden die Bäume sehr darunter und die Stadtgemeinde kann sich nicht um jeden einzelnen Baum kümmern. "Die Baumpaten können hier dafür Sorge tragen, dass ihr Baum gegossen wird."

Nächster Online-Talk

Der nächste Online-Talk findet am Donnerstag, dem 4. Juni statt. Diesmal ist das Thema der öffentliche Raum. Als Vortragender konnte DI Martin Zettel vom Stadtplanungsamt Graz gewonnen werden. Anmeldungen sind bis Montag, dem 1. Juni unter stadtentwicklung@leibnitz.at möglich.

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