Neues Leben für Pavillon

Der Museumspavillon wird in eine von außen begehbare Schauvitrine umgebaut.	Fischer
  • Der Museumspavillon wird in eine von außen begehbare Schauvitrine umgebaut. Fischer
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Museumspavillon Flavia Solva wird neues Leben eingehaucht mit integriertem Café.

Unüberhörbar war der Aufschrei in der Region, als bekannt wurde, dass Flavia Solva dem Sparstift zum Opfer fallen soll, da für die berühmte Ausgrabungsstätte geringere Mittel zur Verfügung stehen.

Konkrete Schritte eingeleitet
In einem Schreiben informiert jetzt Wagna-Bgm. Peter Sunko, dass ein konstruktives Gespräch zur Neugestaltung von Flavia Solva stattgefunden hat. „In Fortführung der vorangegangenen Beratungen trafen sich VertreternInnen des Universalmuseums Joanneum, der Marktgemeinde Wagna, des Bundesdenkmalamts sowie der Universität Graz, um die vom Universalmuseum Joanneum erarbeiteten Konzeptvorschläge und die weitere Vorgehensweise zur Neugestaltung des Römermuseums Flavia Solva zu besprechen“, informiert Bgm. Sunko und verweist auf konkrete Maßnahmen: „Der Museumspavillon wird in eine großräumige, von außen begehbare Schauvitrine umgebaut, die ganzjährig bei freiem Eintritt zugänglich ist, und erfährt eine zusätzliche Belebung und Attraktivierung durch ein integriertes Café.“ Die Firma Koppitz soll eine Eisdiele errichten. Ein Teil der freigelegten römerzeitlichen Grundmauern werde restauriert, die stark in Mitleidenschaft gezogenen Bereiche werden durch Verfüllung geschützt. „Damit werden die attraktivsten Abschnitte der antiken Mauern auch zukünftig originalgetreu zu sehen sein“, ist der Ortschef froh. Darüber hinaus soll durch gestalterische Maßnahmen im über zwei Hektar großen Freigelände ein Eindruck vom Ausmaß der antiken Stadt vermittelt werden. „Zudem ist vorgesehen, auf dem Gebiet der Marktgemeinde Wagna mit Hilfe eines modernen Leitsystems und durch Infomodule die Gesamtausdehnung der antiken Stadt mit einer Fläche von mehr als 40 ha – dies entspricht der Ausdehnung der Altstadt von Graz – sichtbar zu machen.“

Nach dem einstimmigen Beschluss der Landesregierung Mitte Februar, stehen für die geplanten baulichen, restauratorischen und infrastrukturellen Maßnahmen im Bereich des Römermuseums Flavia Solva Fördermittel in Höhe von 360.000 Euro aus dem EU-Förderprogramm „Regionale Wettbewerbsfähigkeit Steiermark 2007-2013“ zur Verfügung.

W. Fischer

Wo: Wagna, Wagna auf Karte anzeigen
Autor:

Josef Passat-Grupp aus Leibnitz

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