Leibnitz
Post aus der Štajer-Mark

Nachrichten von vorgestern: Postkartenschau am B(R)G Leibnitz zeigt die zweisprachige Štajer-Mark. Eröffnung durch Gerald Hofer, Julia Danner, Josef Wieser, Helga Sams, Christian Sametz, Eva Tropper, Susanne Weitlaner.
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  • Foto: B(R)G Leibnitz
  • hochgeladen von Waltraud Fischer

Genau 100 Jahre nach dem Frieden von St. Germain, der die Untersteiermark abtrennte, zeigt eine Ausstellung historischer Postkarten am B(R)G Leibnitz und der HAK Leibnitz, das Miteinander- und Gegeneinander der deutsch- und slowenischsprachigen Volksgruppe in der Štajer-Mark.

LEIBNITZ. Postkarten sind so etwas wie die Urgroßeltern des Emails – für eine weitgehend bilderlose Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts waren sie eines der wichtigsten Kommunikationsmittel. Aussagekräftig sind Postkarten aber auch für die Gegenwart – wie Nachrichten aus der Vergangenheit: Das macht eine Ausstellung am B(R)G und der HAK Leibnitz deutlich, die Postkarten aus der damaligen Untersteiermark aus der Zeit von 1890 bis 1920 präsentiert. „Die Postkarten zeigen uns das Miteinander, aber auch das Gegeneinander der deutsch- und slowenischsprachigen Volksgruppe“, erläutert Eva Tropper, Historikerin vom Institut für Slawistik der Universität Graz, Kuratorin der Ausstellung und Absolventin des Leibnitzer Gymnasiums. Für die Organisation der Präsentation der Postkarten, die zuvor schon unter andrem in Ptuj, Celije und Leutschach zu sehen war, war Julia Danner vom B(R)G Leibnitz verantwortlich.
Jede Gemeinde hatte ihr eigenes Postkartenmotiv – bis zu vier Mal (!) täglich wurde die Post zugestellt.

Bis 14. Oktober geöffnet

„Postkarten waren für die damalige Gesellschaft wichtige Mittel des Austausches und der Information. Man konnte sich am selben Tag verabreden“, betont Tropper, die für das Projekt der Uni Graz, des Graz Museums und des Pavelhauses auf den enormen Fundus des Postkartensammlers Heinrich Pfandl, die Kartensammlung des Landesarchivs, Onlinearchive, aber auch das Angebot auf Flohmärkten zurückgreifen konnte. Von besonderem Interesse war dabei, wie sich die Menschen im zweisprachigen Habsburger-Kronland ausgetauscht haben.
„Wir freuen uns, dass wir diese Ausstellung zeigen dürfen und unsere Schulen für Besucherinnen und Besucher öffnen“, sagten die beiden Hausherren, Josef Wieser (B(R)G Leibnitz) und Christian Sametz (HAK). Groß war das Interesse bereits am Eröffnungsabend, an dem Helga Sams und Gerald Hofer die Stadtgemeinde vertraten. Zu sehen ist die Schau noch bis 14. Oktober in der Aula in der Klostergasse.

Es kommen wieder große Bäume

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