Preisvergleich zahlt sich aus

Die Baulandpreise in der Steiermark sind unterschiedlich – am teuersten ist der Großraum Graz.
  • Die Baulandpreise in der Steiermark sind unterschiedlich – am teuersten ist der Großraum Graz.
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Eva Heinrich

Wer sich Wohnraum schaffen möchte und dabei auf Eigentum setzt, tut gut daran, die Immobilienpreise vorab zu vergleichen. Je nach Region beziehungsweise sogar nach Gemeinden ergeben sich teils eklatante Unterschiede.
So kostete der Quadratmeter in der Grazer Innenstadt im Vorjahr durchschnittlich 397,30 Euro, in Kitzeck im Sausal bekam man um dieses Geld schon über 14, in Birkfeld sogar schon 26 Quadratmeter. Erhoben werden diese Daten in regelmäßigen Abständen vom Grazer Unternehmen ZT Datenforum. "Bei uns sind monatlich 13 Mitarbeiter damit beschäftigt, 10.000 Kaufverträge zu lesen und auszuwerten", erklärt Dieter Leitner, der Chef dieser Ziviltechniker-Genossenschaft ist. "Alle Daten werden also noch von Menschenhand erfasst", schmunzelt Leitner. Und das mit Erfolg, ist das Unternehmen doch Anlaufstelle und Datenquelle für unter anderem Wirtschaftskammer Österreich und Statistik Austria, die daraus den Immobilienpreisindex ableitet.

Große Preisspanne

Die höchsten Baulandpreise finden sich wie zu erwarten in Graz, auch das Grazer Umland ist aufgrund der guten Infrastruktur eine beliebte Wohngegend. So hatte die Gemeinde Seiersberg-Pirka 2016 beispielsweise den höchsten durchschnittlichen Baulandpreis mit 139,53 Euro. Auch in Tourismusregionen ist das Preisniveau bekanntermaßen hoch, Schlusslicht bei den Baulandpreisen bildete im Vorjahr hingegen die Gegend um Bad Radkersburg – so wohnte man in St. Peter am Ottersbach um durchschnittlich 13,71 Euro pro Quadratmeter. "Natürlich sind diese Daten teilweise Momentaufnahmen", stellt Leitner klar, "denn je kleiner eine Gemeinde ist, umso eher verändern sich bei zwei, drei Transaktionen die Durchschnittswerte." Wie genau sieht es nun im Bezirk Leibnitz aus? Die WOCHE hat die auffälligsten Daten dazu.

Tillmitsch boomt

Herausragend sind hier vor allem zwei Gemeinden: Tillmitsch und Gleinstätten. In Tillmitsch beträgt der Durchschnittspreis pro Quadratmeter 53,51 Euro, was einer Steigerung von 12,58 Prozent entspricht. Ebenfalls auffällig ist die Marktgemeinde Gleinstätten: Durchschnittlich muss man hier 36,68 Euro für einen Quadratmeter Bauland zahlen – hier ist eine Steigerung von 10,54 Prozent erhoben worden. Einen leichten Rückgang um 2,64 Prozent gab es in Leibnitz. Hier liegt der Durchschnittspreis dennoch bei 78,07 Euro.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen