"Schau auf dich und nicht aufs Handy" macht Station in Leibnitz

Unter dem Motto "Schau auf dich und nicht aufs Handy" tourt das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) derzeit durch die steirischen Bezirke. Gleich an zwei Tagen machte Gabriele Zunegg mit ihrem Mitarbeiter am Leibnitzer Hauptplatz Station.

Vier Unfälle in Leibnitz

"Ablenkung ist nach wie vor eine der häufigsten Unfallursachen. In Leibnitz gab es nachweislich vier Unfälle mit Fußgängern, die durch eine Ablenkung in Form des Handys in Zusammenhang stehen", informiert Zunegg, die betont, dass es bei den Unfällen Gott sei Dank nicht zu Todesfällen gekommen ist (Steiermark: 168 Unfälle, 5 Getötete). "Eine Beobachtung des KFV zeigt, dass 21 Prozent der steirischen Fußgänger beim Queren einer Straße erkennbar abgelenkt sind. Österreichweit sind dies durchschnittlich 29 Prozent der Fußgänger", erklärt DI Peter Felber vom KFV.

Achtsam sein

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, wurde an einem Laternenmast ein Airbag mit der Aufschrift "Ob das nächste Auto auch so gut gepolstert ist?" angebracht. Diese bewusst provokante Aufschrift soll dazu animieren, sich selbst und sein Verhalten im Straßenverkehr zu hinterfragen. Natürlich ist Ablenkung nicht nur ein Problem bei Fußgängern – auch bei Pkw-Fahrern (35%), Lkw-Fahrern (39%) und Mopeds (37%) ist das Unfallrisiko groß. "Aus diesem Grund bieten wir auch für Firmen und Berufsfahrer Ablenkungsworkshops an, die sehr gut angenommen werden", so Zunegg.

Sicherheit geht vor

Bürgermeister Helmut Leitenberger unterstützt das Projekt und betont, dass man schon bei vielen Aktionen sehr gut mit dem KFV zusammengearbeitet hat. "Wir setzen dabei viele Projekte in Schulen und Kindergärten um, weil die Kinder so gleich den richtigen Umgang erlernen."
Mehr Informationen dazu finden Sie online auf www.ab-gelenkt.at

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