Termin-Marathon in Brüssel

Die Steirer (diesmal mit der Presse) brachten ihre Anliegen in der Europäischen Kommission vor.
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  • Die Steirer (diesmal mit der Presse) brachten ihre Anliegen in der Europäischen Kommission vor.
  • hochgeladen von Waltraud Fischer

Es ist Sonntagmittag und das Thermometer zeigt 35 Grad Celsius. Heimgekommen nach einem Meeting in Schottland, absolviert NAbg. Josef Muchitsch frühmorgens einen Termin in Wildon, fährt mit dem Auto nach Wien, um den nächsten Flug nach Brüssel nicht zu versäumen. Dieses Mal macht sich der Vorsitzende der Gewerkschaft Bau Holz und Nationalratsabgeordnete gemeinsam mit Bau-Sozialpartner Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel in der Hauptstadt der Europäischen Union für die Bauwirtschaft stark. Muchitsch schenkt in Brüssel reinen Wein ein: "Es kann nicht sein, dass die EU Lohn- und Sozialdumping duldet." Bei Terminen in der Ständigen Vertretung Österreichs, im Europäischen Parlament und in der Europäischen Kommission werden die Fakten unmissverständlich auf den Tisch gelegt. Dass in Brüssel Sozialpartner und Arbeitgeber gemeinsam auftreten, wird in Brüssel als sehr positiv gewertet.
"Erstmals haben wir einen Arbeitsauftrag bekommen und wir werden spätestens im Herbst wieder in Brüssel sein, um mit unseren Lösungsvorschlägen zu überzeugen. Bis dato gibt es in Europa leider noch kein Rezept, wie man Freizügigkeit mit fairem Wettbewerb verbinden kann", unterstreicht NAbg. Muchitsch, der heuer bereits zum fünften Mal in Brüssel verweilt – diesmal begleitet von der WOCHE Leibnitz im Rahmen einer Pressereise. „Im EU-Binnenmarkt müssen gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle herrschen. Soziale Standards und Kollektivverträge müssen eingehalten werden. Der unfaire Wettbewerb auf dem Rücken der Arbeitnehmer und korrekter Unternehmen nimmt aber zu, das ist nun einmal Fakt. Wir fordern seit Langem eine Verschärfung der Entsendungsrichtlinie, die das Prinzip ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort‘ in Theorie und Praxis umsetzt“, so Muchitsch.
Als europäischer Sprecher der Bau Holz International absolviert Muchitsch heuer 30 Auslandseinsätze (bis nach Südafrika). Auf dem Rückflug von Brüssel erfolgen weitere Terminkoordinationen und eine Stunde nach der Landung in Wien geht es abends weiter zu einer Veranstaltung in die Bundeshauptstadt. Die Nacht wird kurz, denn zu früher Morgenstunde reist NAbg. Josef Muchitsch schon wieder weiter nach Innsbruck.

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