Zurück zur Natur auf dem „UrKräuterweg“

Anbringen der Informationstafel am Beginn des „Urkräuterweges“ beim OberGuess am Remschnigg (v.l.n.r.): Christoph Krampl, Gregor und Bettina Tertinjek, sowie Bürgermeister Erich Plasch.
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  • Anbringen der Informationstafel am Beginn des „Urkräuterweges“ beim OberGuess am Remschnigg (v.l.n.r.): Christoph Krampl, Gregor und Bettina Tertinjek, sowie Bürgermeister Erich Plasch.
  • Foto: Anton Barbic
  • hochgeladen von Waltraud Fischer

Auf die natürlichen Schätze aufmerksam machen und damit wertvolles Wissen über die pflanzlichen Gesundheitshelfer vermitteln, will der neue gut beschilderte „UrKräuterweg“ am Remschnigg in Leutschach. Und da gibt es auf nur 3,6 km gleich an die hundert verschiedene Kräuter, die alle – richtig angewandt – gesundheitlichem Wohlbefinden dienen.

Initiiert und verwirklicht mit zehn beschreibenden Beschilderungen haben diesen Erlebnisweg Bettina Tertinjek vom Serschenhof in Remschnigg, die Gemeinde Leutschach an der Weinstraße wie auch der örtliche Tourismusverein. Nun erfolgte seine offizielle Eröffnung mit rund 70 Gästen, die erstmals diesen Weg – oft entlang der Grenze zu Slowenien - über Almgebiet und durch kleine Waldungen vom Anwesen OberGuess bis zum Serschenhof gingen. Dabei erläuterte Tertinjek als ausgebildete Kräuterpädagogin viele am Wegrand befindliche Pflanzen mit ihren verschiedenen Heilwirkungen. Und sie ermunterte ihre Gäste, Kräuter nicht nur durch bloßes Sehen, sondern auch durch Riechen, Ertasten und sogar Kosten zu erleben.

Um nur einige aufzuzählen, gibt es da den Heilziest, den Obermennig, Baldrian und Waldgeißbart, Lungenkraut, Schafgarbe und das Schöllkraut, die Wilde Malve bis hin zum Hirtentäschl und die Wegeriche – ein Blatt Breitwegerich kann auf aufgeriebenen Fußsohlen aufgelegt, beim Wandern schmerzendes Brennen erleichtern. Und auch die Brennnessel zählt zu diesen Urkräutern, die heilend und schmerzlindernd wirken, und die auch oft Salaten und sonstigen Speisen beigefügt werden.

Unterwegs kann man noch bei den Bauernhöfen Hartmann und Steininger zukehren, wo auch Kräuter in ihren Gärten wachsen, und bei Zweiterem kann man alte Ziegen- und Schafrassen erleben. Und schließlich gibt´s da auch noch den sehenswerten Kräutergarten auf dem Serschenhof – auf dem man verschiedene Kurse über das Leben im Einklang mit „Tier und Natur“ absolvieren kann. Nach der Devise: „Weg von der Abhängigkeit, zurück zum Selbermachen“ (unter kurse@serschenhof.at gibt es noch viel Näheres über den „UrKräuterweg“ zu erfahren). Beim Serschenhof durften mit Urkräutern garnierte Speisen verkostet werden.

Bürgermeister Erich Plasch begrüßte das Bemühen um den neuen Themenwanderweg, und Weinbauer Christoph Krampl vlg. OberGuess betonte den „Wert unserer Natur als lebenswertes Kleinod“.

Alles Fotos von ​Anton BARBIC

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