Neuer Wirbel um Projekt Polizeivorplatz

Lokalaugenschein mit Gewerkschafter Josef Muchitsch, Martin Weber und Franz Fassold. Foto: WOCHE
  • Lokalaugenschein mit Gewerkschafter Josef Muchitsch, Martin Weber und Franz Fassold. Foto: WOCHE
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Die Bauarbeiten am Polizeivorplatz Bad Radkersburg sorgen für Turbulenzen.

Das schon wegen der Bauvergabe an eine slowenische Firma kritisierte Projekt am Polizeivorplatz Bad Radkersburg sorgte wieder für Aufregung. Bei dem Projekt soll auf diesem Platz ein öffentlicher Freiraum an der Mur entstehen.
Bei den Grabungsarbeiten soll nun am Gemäuer des früheren Polizeigebäudes ein Riss entstanden sein. Ein Problem war auch die über die gesamte Länge des Gebäudes geöffnete Baugrube. Das Haus gehört jetzt der Mare-Gruppe der Familie Remta-Grieshofer. Die Besitzer machten die Bauverantwortlichen auf die problematischen Bauumstände aufmerksam und beordeten auch einen Bausachverständigen ihres Vertrauens zur Baustelle. „Gemeinsam mit einem Vertreter des Büros Wörle Sparowitz, die für die Bauaufsicht zuständig ist, wurden Riss und Baugrube begutachtet und unmittelbare Maßnahmen angeordnet“, berichtetder für das Projekt zuständige Koordinator der Stadtgemeinde, Franz Brandner.

Bau wird weitergeführt

Als Sicherheitsmaßnahmen wurden nach der Besprechung eine Betondecke und Abpölzungen angebracht. „Die berechtigten Bedenken waren zum Glück unbegründet. Dazu liegt mir ein schriftliches Gutachten eines Statikers vor“, weist Brandner auch darauf hin, dass der Riss bereits vorhanden war und nicht wegen der Aushubarbeiten entstand. Bürgermeister Josef Sommer meinte zu den Turbulenzen: „Von unserer Seite erfolgen alle notwendigen Schritte, dass dieser Bau beendet werden kann.“
Durch diese Probleme sehen sich die Kritiker der Bauvergabe bestätigt. Gewerkschafter Josef Muchitsch: „Ein regionaler Bauunternehmer sagte mir, dass er es auch billiger machen könne, wenn er so arbeiten dürfe.“ Er rät die Anrainer, sich rechtlich beraten zu lassen, wie weit sie sich bezüglich Schadenersatz absichern können, wenn später Schäden eintreten sollten. Der Abgeordnet Martin Weber sieht es auch arbeitsmarktpolitisch: „Unsere Lehrlinge werden nicht bei slowenischen Firmen ausgebildet.“

„Ich würde mich als Anrainer wegen eventueller Schadenersatzansprüche beraten lassen.“
Josef Muchitsch, Abgeordneter

„Die Baustelle wird unter der Wahrung aller möglichen Sicherheitsaspekte weitergeführt.“
Josef Sommer, Bürgermeister

walter.schmidbauer@aon.at


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