Ziel ist eine Halbierung

Im Mittelpunkt der ersten Gesprächsrunde zur Gemeindereform im Bezirk Radkersburg stand auch die Kleinregion Straden. Foto: WOCHE
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  • hochgeladen von Walter Schmidbauer

Region: Gemeindereform | Land lud Gemeindevertreter zum Thema Reform nun an den Verhandlungstisch.

Eine erste Gesprächsrunde zur Gemeindereform zwischen Experten des Landes und Vertretern einiger Radkersburger Gemeinden ging in der Bezirkshauptmannschaft über die Bühne. Dass das Land seine Hausaufgaben gut gemacht hat, zeigte sich sowohl an der Einladungsliste als auch beim Ablauf der drei Durchgänge der Vertragsgespräche.
Eine Grundlage ist das Handbuch zur Gemeindereform. Die Kommunen wurden auch ordentlich unter die Lupe genommen. Nach einem Punktesystem bewertete man Größe, vorhandene Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Kaufhäuser, Ordinationen usw. und eruierte damit sogenannte kleinregionale Versorgungszentren. Drei dieser Zentren aus dem Bezirk Radkersburg wurden gemeinsam mit angrenzenden kleineren Gemeinden zu dieser ersten Gesprächsrunde geladen. Die Einladungsliste spiegelt auch wider, welche Konstellationen aufgrund der ermittelten Daten vom Land vorgeschlagen und bei der Vereinigung unterstützt werden.
Das erste Gespräch führten die Landesvertreter mit dem teilregionalen Versorgungszentrum Bad Radkersburg und mit Radkersburg Umgebung. In der zweiten Runde war die Zentrumsgemeinde Straden mit den Nachbarn Hof, Stainz und Krusdorf an der Reihe. Als dritte zentrale Gemeinde war Mureck geladen, wo das Land eine Vereinigung mit den Gemeinden Gosdorf, Eichfeld, Murfeld und Weinburg vorschlug.
„Es waren gute Gespräche auf sachlichem Niveau, die als Basis für weitere Gespräche dienen. Am Ende des Jahres wird man sehen, welche Ziele erreichbar sind“, zog der Abgeordnete Anton Gangl eine erste Bilanz. Sein Kollege Martin Weber sieht den Zielbahnhof auf Schiene: „Bei gutem Willen kann die Anzahl der Gemeinden im Bezirk halbiert werden.“ Er kündigte auch bereits eine zweite Gesprächsrunde mit den weiteren Gemeinden für 6. Juni an.

walter.schmidbauer@aon.at

Autor:

Walter Schmidbauer aus Südoststeiermark

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