Die Totgeglaubten leben noch!

Gleich fünfmal hielt Kapitän Florian Schögl in der Hinrunde seinen Kasten sauber, insgesamt kassierte Allerheiligen nur 15 Gegentore.
  • Gleich fünfmal hielt Kapitän Florian Schögl in der Hinrunde seinen Kasten sauber, insgesamt kassierte Allerheiligen nur 15 Gegentore.
  • hochgeladen von Martin Löscher

Nach einem großen Kaderumbruch im Sommer spielte der SV Allerheiligen in der Regionalliga Mitte im Herbst überraschend gut vorne mit. Von den arrivierten Spielern sind nicht viele geblieben, einer davon ist Torhüter Florian Schögl, der auch gleich die Kapitänsbinde übernommen hat. Er war mit seinen starken Paraden auch ein Hauptgrund, warum der SV Allerheiligen auf dem sechsten Tabellenplatz überwintern konnte. Mit nur 15 Gegentoren in ebenso vielen Partien kassierte Allerheiligen die zweitwenigsten Gegentore der Liga. Wir haben uns mit 26-jährigen über den turbulenten Sommer, überraschend starken Herbst und die Ziele für die Rückrunde unterhalten.

Turbulenter Sommer

Im Sommer stand es lange Zeit nicht gut um den SV Allerheiligen. Im Vorstand gab es Veränderungen, Spielerverträge wurden nicht verlängert. „Wir haben erst zwei Tage vor dem ersten Pflichtspiel unsere Mannschaft komplett zusammengehabt.“, verrät Kapitän Florian Schögl. Innerhalb kürzester Zeit ist es gelungen ein neues Trainerteam und eine Mannschaft zu formen. „Großer Dank gilt hier Erwin Schober und Reinhard Hohl, die einen fast schon totgeglaubten Verein wieder auf die Beine gestellt haben. Mit 25 Punkten haben wir dann sogar vier mehr geholt als im Vorjahr.“

Zweitbeste Defensive der Liga

Trotz dieser Schwierigkeiten bot Allerheiligen dem Bundesligaklub Mattersburg in der ersten Cup-Runde einen tollen Fight und musste sich nur knapp mit 1:3 geschlagen geben. Es war ein erstes Ausrufezeichen für die neue Saison, wo die Gallier dann auch weiterhin mit guten Leistungen zu überzeugen wussten. „Die ersten Runden waren noch etwas durchwachsen. Es ist aber dem Trainerteam gelungen eine Top-Mannschaft für die Regionalliga zu formen. Zoran Eskinja, Maurice Amtmann und Gerald Pripfl haben hier wirklich herausragende Arbeit geleistet und die Mannschaft hat es mit tollen Leistungen zurückgezahlt.“, so Schögl.

Cup-Startplatz wird angepeilt

Am 14. Jänner startet Allerheiligen wieder ins Training. An der Mannschaft wird sich wohl in der Transferzeit nicht allzu viel verändern. Dazu gibt es laut Florian Schögl auch keinen Grund. „Wir haben einen guten Kader und viele junge Spieler, von denen wahrscheinlich auch viele eine Chance im Frühjahr bekommen.“ Als Ziel gibt der Kapitän einen Cup-Startplatz aus. „Grundsätzlich war das Ziel vor der Saison einfach nicht abzusteigen, jetzt wo wir vorne mit dabei sind, wollen wir uns aber natürlich wieder einen Startplatz für den ÖFB-Cup sichern. Der Rückrundenauftakt findet am 8. März in Allerheiligen statt, mit dem Heimderby gegen Kalsdorf gibt es dabei gleich ein echtes Highlight.

Autor:

Martin Löscher aus Deutschlandsberg

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