Murradweg wird immer beliebter

Hohe Auszeichnung für den Murradweg bei der heurigen Tourismusmesse in Berlin. Foto: KK
  • Hohe Auszeichnung für den Murradweg bei der heurigen Tourismusmesse in Berlin. Foto: KK
  • hochgeladen von Walter Schmidbauer

Im Rahmen der weltgrößten Tourismusmesse in Berlin bekam der Murradweg vier Sterne verliehen und konnte seine Beliebtheitswerte ausbauen. Bei den bei den Deutschen beliebtesten österreichischen Radwegen verbesserte er sich auf Rang drei und bei den beliebtesten internationalen Wegen behauptete er sich auf Rang fünf.

Im wahrsten Sinne des Wortes „nach den Sternen gegriffen“ hat die Vermarktungsplattform „Radtouren in Österreich“. Der Zusammenschluss der österreichischen Top-Radfernwege unterwarf sich dem strengen Zertifizierungsprogramm des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC). Im Rahmen der ITB Berlin 2012, der Weltleitmesse der Reisebranche, erhielten fünf der getesteten Radtouren eine sehr gute 4-Sterne-Bewertung. Der „Neusiedler See Radweg“ darf sich zukünftig sogar mit 5 Sternen schmücken. Trotz unterschiedlichster Landschaftsformen haben die Ausgezeichneten ein gemeinsames Motto: Genussvolles Radeln entlang des Wassers.

Der ADFC untersucht jeweils 50 Kilometer lange „normierte Tagesetappen“ und gewichtet folglich gute oder schlechte Streckenteile. Bewertet wird aus der Sicht des Radtouristen anhand von 10 Kriterien. Die Sicherheit liegt mit 20 Gewichtungs-Prozent an der Spitze, gefolgt von der Befahrbarkeit, Oberfläche, Beschilderung und der touristischen Infrastruktur mit je 15 Prozent. Das Marketing erhält eine 10 prozentige Gewichtung, Routenführung und die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz je 5 Prozent. Hoch gepunktet haben folgende Themenwege: Neusiedler See-Radweg, Drau-Radweg, Mur-Radweg, Tauern-Radweg, Traisental-Radweg und Europas touristische Radstrecke Nummer 1, der Donau-Radweg.
Neben der Aufbereitung der Radwege für den internationalen Gast und dem Vertrieb von Top Radangeboten über mittlerweile 20 Radreiseveranstalter, steht für den Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft, Philipp Außerweger, das Qualitätsmanagement im Mittelpunkt. „Eine spektakuläre Landschaft reicht heute schon lange nicht mehr aus. Um Radtourismus auf höchstem Niveau zu bieten, ist es unabdingbar die Beschaffenheit der Wege ebenso wie die touristische Infrastruktur und das Marketing einer laufenden Qualitätskontrolle zu unterziehen“.
Die Vermarktungsplattform „Radtouren in Österreich“ repräsentiert die vierzehn Top-Radwege in Österreich. Diese überraschen oft mit grenzüberschreitenden Streckenabschnitten und sind meist nach dem begleitenden Gewässer benannt. Teil des touristischen Marketings ist die nachhaltige Erlebnisinszenierung. Sinnvolle Radpausen an kulturellen Sehenswürdigkeiten, kurze Abstecher zu romantischen Naturerlebnissen, entspannende Kombinationsangebote mit Bahn und Schiff vervollständigen den Radgenuss am Fluss und See. Nicht zu vergessen die vielen bekannten Schmankerln aus der österreichischen Küche, die die Touren erst so richtig genussvoll abrunden!

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