24.05.2017, 15:51 Uhr

Wildblumenwiese statt Rasen?

Das Brummen des eigenen oder nachbarlichen Rasenmähers begleitet uns durch sommerliche Wochenenden. Rasenmähen - eine ungeliebte Tätigkeit, Ursache manches Ehestreites und gärtnerisches Damoklesschwert vieler Männer und Frauen!

Wäre es anstatt samstäglicher Qualen nicht angebracht, das Einheitsgrün des Rasens durch eine bunte, lebendige Wiese zu ersetzen und den Insekten bei der Arbeit zuzusehen, anstatt schweißtriefend das lärmende Metallungetüm auf- und abzuschieben?
Daher kaufen viele ein Päckchen Wildblumensamen, streuen dieses aus und man freut sich auf die Blütenpracht. Doch diese stellt sich selten ein - der Rasenmäher hat gewonnen.

Das liegt daran, dass eine Wildblumenwiese gute Planung und Bodenvorbereitung braucht, und dass die Samen auf die speziellen Boden- und Klimaverhältnisse abgestimmt sein müssen. Viele der Blühmischungen enthalten Samen von einjährigen oder gar exotischen Pflanzen, die Sie bestenfalls nur ein mal blühen sehen. Dazu kommt noch, dass die bereits vorhandenen Gräser die keimenden Blühstauden überwuchern oder die Samen durch Vegetation und ungünstige Bodenverhältnisse am Keimen gehindert werden.

Um im Kampf gegen das Rasenmähen als Sieger hervorzugehen gibt's nur eines: Sich vorher informieren, ein wenig Arbeit hineinstecken oder sich die Blumenwiese von Naturgartenplanern anlegen lassen! Mehr Information dazu gibt es bei steirischen Naturgartenplanern hier, bei der österr. Umweltberatung hier und viele Details gibt es auch hier.
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Gerhard Woger aus Deutschlandsberg | 24.05.2017 | 15:59   Melden
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