23.09.2016, 08:39 Uhr

30.000 zusätzliche Wohnungen – für leistbares Wohnen, Infrastruktur und Arbeitsplätze

Die Wohnbauinvestitionsbank (WBIB) ist formell gegründet und kann mit ihrer operativen Tätigkeit starten. Jetzt geht es darum, dass die Republik die im WBIB-Gesetz vorgesehen Haftungen übernimmt und um Ausarbeitung exakter Richtlinien, damit die ersten Euros auf den Baustellen ankommen.

„Erfunden“ wurde dieses Instrument für günstige Refinanzierungen von der Initiative „UMWELT + BAUEN“. Die Sprecher der Initiative, Baugewerkschaftschef Abg.z.NR Josef Muchitsch und Bau-Bundesinnungsmeister Ing. Hans-Werner Frömmel, bringen es auf den Punkt, was mit der WBIB erreicht werden soll: „Jetzt kann es mit der Wohnbauoffensive der Regierung endlich losgehen! Diese neue zusätzliche Form der Wohnbaufinanzierung wird leistbare Wohnungen ermöglichen und Arbeitsplätze schaffen! Jetzt muss nur noch die letzte Hürde der Haftungsübernahme durch den Bund erledigt werden ."

30.000 neue Wohnungen sollen in den kommenden Jahren durch die Finanzierungen der WBIB zusätzlich entstehen. Das schafft rund 20.000 Arbeitsplätze. Die Wohnbaubank soll dies durch eine günstige Refinanzierung über die Europäische Investitionsbank (EIB) mit Haftung der Republik Österreich erreichen. Durch die „Hebelwirkung” kann eine zusätzliche Investitionstätigkeit in Österreich über fünf bis sieben Jahre von bis zu 5,75 Milliarden Euro angeregt werden, davon rund fünf Milliarden Euro für die Wohnraumschaffung und rund 750 Millionen Euro für siedlungsbezogene Wohninfrastruktur.

Muchitsch und Frömmel abschließend: „Die Festlegung auf exakte Richtlinien ist bereits in Arbeit. Wir sind uns sicher, dass auch der letzte Schritt, um an das günstige Geld der EIB zu kommen, durch die gesetzlich bereits geregelte Haftungsübernahme der Republik genommen wird!“
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