05.02.2018, 09:49 Uhr

Auch eine Orgel kennt den Fasching

(Foto: KK)

Darf man in der Kirche heitere Orgelstücke spielen? Es gilt als erwiesen, dass Heilige manchmal oder auch oft gelacht haben - warum sollte da eine geweihte Orgel nicht auch lachen dürfen?

Die bekannte Organistin und Pastoralassistentin der Stadtpfarre Leibnitz, Renate Nika, hat ein dreiteiliges Orgelkonzert zusammengestellt und ein roter Faden zog sich durch das ganze Konzert. Dieser rote Faden waren die Vögel, deren zwitschernden Stimmen in einigen Stücken zu erkennen und auch zu erraten waren. Denn die zahlreich erschienen Zuhörer wurden aufgefordert, die Vogelstimmen zu zählen und in eine Gewinnkarte einzutragen. Drei Gewinner wurden am Ende des Orgelkonzertes ermittelt und erhielten einen schönen Preis.

Renate Nika spielte meisterhaft Kompositionen von Haydn, den „Plagiatus“ Mozart und vielen anderen bekannten Komponisten. Man hörte Orgelstücke über „Uhren und Tänze“, über „Vögel und andere Tiere“ und zum Abschluss auch weltbekannte Melodien aus „Star Wars“ oder den „Entertainer“ als Zugabe.

Als launiger Moderator erläuterte Karl Gritsch zwischen den einzelnen Orgelstücken, auf welche Besonderheiten man bei den Musikstücken achten sollte, da doch mehr als 2000 Orgelpfeifen erklangen.

Mit Jubelrufen und lang anhaltenden Applaus dankte das Publikum der Organistin und Dechant Anton Neger bedankte sich für das einmalige Konzert.
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