08.01.2018, 09:33 Uhr

Aus Aktion 20.000: "Schlag ins Gesicht für Betroffene"

NAbg. Josef Muchitsch kritisiert da Aus der Aktion 20.000 stark. (Foto: KK)
In den steirischen Pilotregionen konnte die Arbeitslosigkeit am deutlichsten gesenkt werden.
SPÖ-Sozialsprecher NAbg. Josef Muchitsch hat anhand konkreter Zahlen die Wirksamkeit der Aktion vorgerechnet. In allen Pilotregionen ist die Arbeitslosigkeit der +50 durchschnittlich um 11,7 Prozent gesunken. Wo die Aktion nicht gestartet wurde hingegen um 2,7 Prozent gestiegen. Am erfolgreichsten unter den zehn Pilotregionen war die Steiermark. In Deutschlandsberg konnte die Arbeitslosigkeit um 27 Prozent und in Voitsberg sogar um 56,3 Prozent gesenkt werden.

Muchitsch: „Das Argument der Regierung, die Hochkonjunktur regelt die Problematik der plus 50 Arbeitslosen stimmt nicht. Die Wirtschaft greift auf diese Gruppe nicht mehr zu, sondern fordert Fachkräfte aus dem Ausland. Die Aussage der Sozialministerin, dass nur 1.500 Personen in der Aktion sind, ist enttäuschend. Immerhin durften sich nur 10 von 112 österreichischen Bezirken an der Aktion beteiligen. Auch das Killer-Argument, dass diese Personen danach wieder beim AMS landen, ist nicht nachvollziehbar. Es gibt Absichtserklärungen von Gemeinden, die betroffenen Personen weiter zu beschäftigten. Diese Brücke zurück in die Arbeit einfach abzudrehen zeigt von sozialer Kälte und ist der falsche Weg.“
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.