13.12.2017, 14:13 Uhr

Die Regionen sind 2018 am Zug

Hochkarätiges Treffen in Graz: LH-Stv. Michael Schickhofer im Kreise der Regionsvorsitzenden und deren Stellvertretern. (Foto: Land Steiermark/Bektaš)

Das Regionalentwicklungsgesetz sieht dafür zusätzlich jedes Jahr 12,5 Millionen Euro für die steirischen Regionen und Graz vor.

Am 1. Jänner 2018 tritt das steirische Regionalentwicklungsgesetz in Kraft. Das bedeutet mehr Geld, mehr Möglichkeiten und damit mehr Perspektiven für Graz und alle steirischen Regionen. Um bei den jeweiligen Vorhaben abgestimmt vorgehen zu können, hat der für die Regionen zuständige Landeshauptmann-Vize Michael Schickhofer alle Regionalvorsitzenden, deren Stellvertreter und die Regionalgeschäftsführer zu einem Austausch über Projekte und Vorhaben der Regionen in die Grazer Burg eingeladen. Die wesentlichen Themen waren das superschnelle Internet für alle steirischen Regionen, die Stärkung von Frauen in den steirischen Regionen und die Schaffung von attraktivem Wohnraum. „Unser Ziel ist es, Graz und alle steirischen Regionen zu stärken. Daher stellen wir Geld für Impulsprojekte in allen steirischen Regionen zur Verfügung. Damit sollen neue Arbeitsplätze geschaffen und die Lebensqualität erhöht werden. Eine Grundvoraussetzung dafür ist jedenfalls superschnelles Internet in allen Teilen der Steiermark. Der Datenhighway ist eine Infrastruktur wie die Wasserleitung, das Kanalnetz, die Straße oder die Schiene“, so Schickhofer.

Einzigartig in Österreich

Das Regionalentwicklungsgesetz ist einzigartig in Österreich. In der Steiermark kommt es damit erstmals in einem österreichischen Bundesland zu einer abgestimmten und fokussierten Entwicklung, der ein Plan und eine klare Strategie zugrunde liegen. „Die Kräfte von mehr als 1000 Partnerinnen und Partnern in allen Regionen werden gebündelt. Wir setzen unser ganzes Hirnschmalz ein, um wirkliche Impulsprojekte zu verwirklichen, die einen spürbaren Mehrwert, hochqualitative Jobs, bessere Infrastruktur und mehr Lebensqualität für alle Steirerinnen und Steirer bringen“, so Schickhofer. Das Regionalentwicklungsgesetz sieht dafür zusätzlich jedes Jahr 12,5 Millionen Euro für die steirischen Regionen und Graz vor. Jede Region entscheidet eigenständig und eigenverantwortlich, was mit den vorhandenen Mitteln umgesetzt wird.

Die Runde einigte sich auf regelmäßige Treffen zum noch besseren Austausch und zur noch besseren Abstimmung untereinander.
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