18.04.2016, 11:39 Uhr

"Die Situation ist ernst"

Landespolizeidirektor Mag. Josef Klamminger (links) und Präsident Dir. Karl Schicker vom Club 41 Leibnitz (rechts). (Foto: KK)

Vortrag des Landespolizeidirektors beim Club 41 Leibnitz.

„Die Situation ist ernst und das Problem ist noch lange nicht überstanden“.
So schätzte der steirische Landespolizeidirektor Josef Klamminger die
Flüchtlingskrise anlässlich eines Vortrages beim Club 41 in Leibnitz ein.
„Allein aus Lybien bewegen sich derzeit rund 800.000 Menschen in
Richtung Italien und Mitteleuropa“. Daher gelte es die Brenner-Grenze
so bald wie möglich zu schließen. Die sogenannte Balkan-Route sei derzeit
zwar dicht, aber die Lage in Mazedonien, Griechenland und in der
Türkei könne jederzeit eskalieren.

Parallel dazu steige die Kriminalität in Österreich. Immer häufiger stehe die Polizei
aggressiven Gruppen von Asylwerbern gegenüber. Aus diesem Grund wünsche er
sich eine schlagkräftige Einsatzgruppe, die speziell für größere Konflikte gerüstet sei.
Auch die Zahl der sexuellen Übergriffe sei im Steigen begriffen. Als vorbildlich
bezeichnete der Landespolizeidirektor das neue Grenzmanagement in Spielfeld,
das bei Bedarf jederzeit kurzfristig wieder hochgefahren werden könne.
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Albert Kranyecz aus Leibnitz | 19.04.2016 | 13:33   Melden
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