12.06.2017, 08:58 Uhr

Ein neues Rüsthaus für Straß

Das neue Rüsthaus der FF Straß wird am 17. Juni eröffnet. LH Hermann Schützenhöfer hat seinen Besuch angekündigt.

Am 17. Juni wird mit der FF Straß die Eröffnung des neuen Rüsthauses gefeiert.

Sichtlich in die Jahre gekommen war das rund 100 Jahre alte Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Straß und eine Sanierung wäre zu kostspielig gewesen. Die Marktgemeinde Straß mit Bgm. Reinhold Höflechner hat darauf reagiert und am Samstag, dem 17. Juni, kann das neue, zweigeschossige Feuerwehrhaus in der Mureckerstraße 5 seiner Bestimmung übergeben werden. "Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren ist von besonderer Wichtigkeit und gerade die FF Straß kommt aufgrund ihrer Nähe zur Autobahn und zur Grenze eine enorme Bedeutung zu", unterstreicht Bgm. Reinhold Höflechner. Immerhin gibt es rund 80 Einsätze im Jahr.
Künftig steht der 67-köpfigen Freiwilligen Feuerwehr Straß rund um Kommandant HBI Markus Klöckl und Kommandant-Stv. OBI Hermann Klöckl ein zweigeschossiges Rüsthaus zur Verfügung.

Niedrigenergiehaus

Das in ziegelmassiv errichtete Hauptgebäude verfügt über eine moderne Einsatzleitzentrale sowie für Männer und Frauen getrennte Umkleiden und sanitäre Anlagen. Im ersten Stock sind u.a. ein Besprechungsraum sowie ein Aufenthaltsraum für die Jugend untergebracht. Raucher kommen auf der Dachterrasse voll auf ihre Rechnung.
Die vier Garagen wurden in Stahlbetonbauweise errichtet. Das anschließende Museum wurde als Holzbau konstruiert. Geplant wurde das neue Feuerwehrhaus Straß von Architekt Johann Repolust. Die gesamte Nutzfläche beträgt rund 500 Quadratmeter.


Lichtdurchflutetes Museum

Besonderes Herzstück des neuen Rüsthauses in Straß bildet ein kleines Feuerwehr-Museum, in dem die Geschichte und die alten Schätze der Wehr übersichtlich präsentiert werden können.
Der Zufall führte Regie und so erwarb die FF Straß den einstigen Opel Blitz aus dem Jahr 1957 wieder zurück, der im Museum einen Ehrenplatz bekommen wird. Damit verbunden sind viele Erinnerungen und Erlebnisse. "Mit dem bin ich schon als junger Feuerwehrmann mitgefahren", erzählt Bgm. Höflechner.
Dank an Professionisten
"Am Bau beteiligt waren ausschließlich heimische Firmen", dankt Bgm. Reinhold Höflechner allen Beteiligten für die hervorragende Arbeit und den Einsatz. Die FF Straß erbrachte Eigenleistungen von rund 6.500 Arbeitsstunden und hat die Finanzierung für die Einrichtung in der Höhe von rund 80.000 Euro – u.a durch eine Bausteinaktion – aufgebracht. Insgesamt belaufen sich die Kosten des Neubaus auf rund 1,1 Millionen Euro.

Das Programm im Detail
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.