04.09.2016, 18:14 Uhr

Einer, Zweier und Meister auf der Mur

Am 2. und 3. September 2016 hieß es für den steirischen Wasserdienst - alles startklar für den Landeswasserwehr-Leistungsbewerb in Lebring-St. Margarethen. An diesen beiden Tagen fanden über 600 Zillen-Starts auf der Mur statt.


Es ist schon lange her (2008), genau genommen acht Jahre, als der 12. Landeswasserwehr-Leistungsbewerb in Lebring-St. Margarethen stattfand, jetzt fanden sich wieder die Zillenfahrerinnen und Zillenfahrer im Bezirk Leibnitz ein, um ihren Landeswasserwehr-Leistungsbewerb zu absolvieren, diesmal wurde zum 20-zigsten geladen.

Kurz nach der Eröffnungszeremonie am 2. September wurde auf Steiermark´s größten Fluss losgelegt und dass im Drei-Minuten-Takt. Beim Bewerb selbst, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer je nach Klasse (Bronze, Silber, Meister, Zillen-Einer, Zillen-Zweier und Gold) auf der Mur mit ihren Zillen gegen die Strömung kämpften, Hölzer aus dem Wasser fischten, Bojen geschickt umschifften, zeigten die Feuerwehrkräfte auf, dass sie „zu und auf“ dem Wasser auch starke Leistungen erbringen können.

Insgesamt wurden über 600 Durchgänge von Zillenfahrerinnen und Zillenfahrer aus der Steiermark, Niederösterreich und Oberösterreich gefahren.

Mit dem Teilnehmerfeld aus dem Bereich Leibnitz zeigte sich der Wasserdienstbeauftragte des Bereichsfeuerwehrverbandes Leibnitz BI d. F. Stefan Pintz zufrieden. „Unsere Kameradinnen und Kameraden aus dem Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz haben in allen Klassen teilgenommen, wir sind zufrieden. In den letzten Wochen haben die Unwetter viele Feuerwehren abgehalten zu trainieren, das spiegelt sich im Teilnehmerfeld wieder, trotz allem sind wir zufrieden“.

Seitens des Landesbewerterstabes, wo BR d. V. Max Aufischer mit seinem 50-köpfigen Bewerterstab (24 kommen aus dem BFV Leibnitz) nach dem rechten sah, zog man eine zufriedene Bilanz. Dies drückte sowohl die Bewerbsleitung als auch das Bereichsfeuerwehrkommando Leibnitz beim Bewerterabend aus, der im Festsaal der Feuerwehr Lebring abhalten wurde. Ein besonderes Dankeschön gebührte der Freiwilligen Feuerwehr Lebring-St. Margarethen unter der Leitung von HBI Patrick Tomberger und OBI Markus Vogel, die mit ihren Feuerwehrmitgliedern einen besonderen Bewerb auf die Beine stellten. Fünf Feuerwehrkameraden aus dem BFV Leibnitz wurden mit der Bewerterspange in Silber und Gold ausgezeichnet.

Samstag, 3. September 2016 – der zweite Bewerbstag



Schon in den frühen Morgenstunden sah man rund um der Bewerbsstrecke und dem Festgelände ein Hektisches treiben. Die letzten Vorbereitungen der Bewerbsteilnehmerinnen und Bewerbsteilnehmer sind angelaufen. Da der Bewerb körperlich sehr anstrengend ist, wurde schon fleißig mit kleinen Übungen aufgewärmt, den einen oder anderen Knoten nochmals geübt, die Rettungsweste vorbereitet und mit geschicktem Blick, Strömung und Gegner kontrolliert.

Bei der Schlusskundgebung und der Siegerverkündigung die auf dem Festgelände der Freiwilligen Feuerwehr Lebring-St.Margarethen abgehalten wurde, konnte der Sonderbeauftragte für den Wasserdienst und Landesbewerbsleiter BR d. V. Max Aufischer eine hohe Anzahl an Ehrengästen begrüßen, darunter den Präs. d. ÖBFV Albert Kern, die Landtagsabgeordneten Bernadette Kerschler und Peter Tschernko, vom Bereichsfeuerwehrkommando Leibnitz OBR Josef Krenn und BR Friedrich Partl und den Bürgermeister von Lebring Ing. Franz Labugger, sowie das Kommando der Ausrichteten Feuerwehr HBI Patrick Tomberger und OBI Markus Vogel.

In ihren Grußworten Dankten die Redner der Freiwilligen Feuerwehr Lebring-St. Margarethen für die Ausrichtung des Bewerbes. Ein besonderer Dank wurde der angetretenen Mannschaft die am Bewerb teilgenommen hat ausgesprochen, die sich trotz der vielen Veranstaltungen, der unzähligen Feuerwehreinsätze sich die Zeit nahm, sich weiterzubilden und an Bewerben teilzunehmen um das erlernte zu Perfektionieren, um für den Ernstfall bestens gerüstet zu sein.

Musikalisch umrahmt wurde die Schlusskundgebung von der Trachtenkapelle Lebring-St. Margarethen und der Jugendkapelle Nabburg (Bayern). Mit dem Einholen der Bewerbsfahne wurden bereits die Blicke auf den 21. Bewerb der in Unzmark (BFV Murau) stattfindet, gerichtet.

Aus dem Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz konnten sich die Feuerwehren Pistorf und Wildon in Szene setzen. Wildon mit FM Michael Roschker trat die Heimreise mit einem zweiten Platz an. Groß abgeräumt haben die Mannen aus Pistorf, hier hat die Familie Sackl einen Vollangriff auf die Medaillen gestartet. So konnte Vater Rudolf Sackl, mit seinen Söhnen Reinhard, Richard und Roland gleich, mit einigen Gold-, Silber- und Bronzemedaillen die Heimreise antreten.
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