06.02.2018, 10:49 Uhr

Einheirat ist nur mit deutlichem Ja möglich

Murfeld liebäugelt nach wie vor mit einer Einheirat in die Gemeinde Straß. Aber es gibt auch Gegner.

Noch ist alles offen, auch wenn sich die Bevölkerung der Gemeinde Murfeld bereits vor der Gemeindefusion von Straß im Rahmen einer Volksbefragung klar und deutlich dafür ausgesprochen haben, dass ihnen der Bezirk Leibnitz näher ist als der Bezirk Südoststeiermark. Dementsprechend enttäuscht war allerdings die befürwortende Bevölkerung, als dem Wunsch seitens des Landes letztendlich nicht Rechnung getragen wurde. Seither hat sich allerdings nichts getan, und nach der Bürgermeister-Halbzeitlösung gab es mit Anfang Jänner auch einen interimistischen Bürgermeisterwechsel: Werner Grassl (ÖVP) übergab mit Jahresende das Amt an Vizebürgermeister Josef Schef (Bürgerliste).
Mit Spannung erwartet wird am 9. Februar die Wahl des neuen Bürgermeisters in der Gemeinde Murfeld.

Volksbefragung im März

Der Gemeinderat von Murfeld hat jüngst beschlossen, dass am 11. März die Bevölkerung wiederholt zur möglichen Fusion mit Straß oder St. Veit befragt wird, wobei das Ergebnis für den Gemeinderat allerdings nicht bindend ist. Die Frage, formuliert von der Bürgerinitiative "Rettet Murfeld", wird lauten: "Soll die Gemeinde Murfeld eigenständig bleiben oder die Fusion mit einer benachbarten Gemeinde anstreben?"

Eindeutiges Ergebnis gewünscht

"Das Ergebnis der Volksbefragung ist für uns ausschlaggebend und muss überzeugend und eindeutig sein. Dann kommen wir dem Wunsch der Murfelder gerne nach", betont Bgm. Reinhold Höflechner aus Straß. Anders sehen es die Südoststeirer, die sich bekanntlich vehement dagegen aussprechen, dass die Murfelder in den Bezirk Leibnitz einheiraten. Befürchtet wird ein Dominoeffekt, dass weitere Gemeinden einen Wechsel nach Leibnitz anstreben.
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