29.11.2016, 08:00 Uhr

Er lässt keinen Baum sterben

Mieten statt kaufen: Gärtnermeister Thomas Wilhelm zieht die Christbäume in den Töpfen groß.

Für Christbäume von Thomas Wilhelm gibt es auch ein Leben nach dem Heiligen Abend.

Viele Christbäume aus aller Herren Länder lernen ihre Familie bereits am Heiligen Abend so richtig kennen. Anders verhält es sich mit den lebenden Christbäumen von Thomas Wilhelm aus Tillmitsch, die oft Jahr für Jahr im selben Wohnzimmer stehen und auch ein Leben nach dem Heiligen Abend im Topf genießen. Und so gibt es mittlerweile "Familienbäume", die mit einem Namenskärtchen versehen sind.
Die Idee, Christbäume zu vermieten, kam dem Gärtnermeister vor drei Jahren – der große Berg an Christbäumen, die alljährlich nach Weihnachten entsorgt werden, gab ihm zu denken.
Mittlerweile zählt Wilhelm auf einen treuen Kundenkreis, der das Angebot "Mieten statt kaufen" bevorzugt. "Bäume gibt es in drei Größen. Diese können vor Ort bei uns in der Gärtnerei oder online ausgesucht werden", erläutert Thomas Wilhelm und betont: "Besonders wichtig ist, dass bei lebenden Christbäumen die Pflegetipps, die wir mitgeben, beherzigt werden. Damit der Baum im Wohnraum ausreichend mit Wasser versorgt werden kann, liefern wir bei der Zustellung einen entsprechenden Untersetzer mit."

Richtig schmücken

"Bitte kein Lametta auf lebende Christbäume. Es kann beim Entfernen zur Verletzung der Zweige kommen", informiert Wilhelm. Auch Schneespray ist tabu – es würde die Nadeln verbrennen. Nach Weihnachten muss der Baum wieder langsam an die Minustemperaturen im Freien gewöhnt werden.
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