16.10.2014, 08:18 Uhr

Fachmesse für Jugendsicherheit in Leibnitz

Die Organisatoren und Protagonisten der Fachmesse für Jugendsicherheit: v.l.n.r. Dir. Mag. Josef Wieser, Mag. Christine Koller, Dr. Wolfgang Klemencic, Bgm. Helmut Leitenberger, Bgm. Franz Platzer, LAbg. Gady, Sabine Distl, Peter Music und Dir. Dr. Walter Pötsch mit Betreuern der Station des Roten Kreuzes.

Enorme Betriebsamkeit herrschte bei der Fachmesse für Jugendsicherheit im B(R)G und BHAK/BHAS Leibnitz.

Ein Blick auf die Statistik zeigt die Wichtigkeit präventiver Arbeit in Sachen Sicherheit für Kinder und Jugendliche. In der Steiermark erleiden jährlich 25.000 Jugendliche und Kinder Unfälle. Wie man Unfälle vermeiden, Gewalt begegnen und mehr über Zivilschutz erfahren kann, darüber informierte dieser Tage die Fachmesse für Jugendsicherheit (kurz: "JuSIM 2014") im B(R)G und in der BHAK/BHAS Leibnitz.

Viele Informationen

An insgesamt 18 Informationsständen verschiedenster Einrichtungen, in zahlreichen Workshops, Vorträgen und bei einer Vorführung der Diensthundestaffel der Polizei informierten sich Schülerinnen und Schüler, Pädagogen, Eltern, Multiplikatoren sowie Interessierte über die zahlreichen Aspekte unterschiedlichster Sicherheitsthemen.

Informationsstände

Mit Informationsständen vertreten waren bei der Fachmesse für Jugendsicherheit u.a. der Alpenverein, die ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus, die AUVA Soziale Unfallversicherung, die Fachstelle für Burschenarbeit, Große schützen Kleine, das Grüne Kreuz Steiermark, das Kuratorium für Verkehrssicherheit, der Naturpark Südsteiermark, die Polizei, das Rote Kreuz oder der Steirische Zivilschutzverband.

Thema Straßenverkehr
"Schwerpunktthema bei dieser Fachmesse ist die Unfallverhütung für 15-Jährige Mopedlenker. Weitere Themenbereiche sind vor allem Gewaltprävention und Zivilschutz", so Organisatorin Sabine Distl vom Österreichischen Komitee für Unfallverhütung im Kindesalter ("Große schützen Kleine").
"Was Sicherheit für jeden Einzelnen bedeutet, zeigt das spannende Programm für Jugendliche, das auch mädchenspezifische Angebote bietet," so Mitorganisator Peter Music vom EU-Regionalmanagement Südweststeiermark.
Bgm. Franz Platzer, Obmann des Sozialhilfeverbandes Leibnitz, sah die Jugendsicherheitsmesse als Weg und Ansatz, um künftig entsprechende Unfallverhütung zu gewährleisten und einen hohen volkswirtschaftlichen Schaden zu vermeiden.

Angebote für Jugendliche
Zur Sprache kamen in Workshops und Vorträgen vor allem Themen wie Alkoholfrei feiern, Blackout-Kollaps im Stromnetz, Entstehungsbrandbekämpfung, Erste Hilfe, Jugendgesetz, Mopedsimulator, Internet oder Umgang mit lebensbedrohenden Situationen.

Weniger Unfälle
Die Direktoren Walter Pötsch (BHAK/BHAS) und Josef Wieser (B(R)G Leibnitz) hofften vor allem, dass ihrer Schülerinnen und Schüler von der Fachmesse dank zahlreicher Workshops und Vorträge in Sachen Unfallverhütung profitieren werden.
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Katarina Polic aus Südoststeiermark | 16.10.2014 | 15:48   Melden
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