30.01.2018, 14:44 Uhr

In der Ruhe liegt die Kraft

Fitnesstraining in der Backstube: Mitarbeiter Christian Scharz mit den vorbereiteten Krapfenteiglingen.

Während wir die Ruhe im Bett genießen, herrscht in der Bäckerei Hubmann Hochbetrieb.

Glaubt man Erzählungen, so ist es einem Lehrbub zu verdanken, dass der Krapfen im Jahr 1690 in Österreich das erste Mal gebacken wurde. Doch dessen Ursprung geht laut Volkskundlern noch viel weiter zurück: Die sogenannten Faschings-Siedegebäcke sind zirka 2.000 Jahre alt. Der alte Brauch definiert diese krapfenartigen Süßspeisen als Fruchtbarkeitssymbole, und es war schon immer Brauch, vor der Fastenzeit noch einmal besonders üppig zu schlemmen. Schon die Römer kannten Fett-Siedegebäcke.

Genuss ohne Reue

In der Bäckerei Hubmann in Großklein werden Krapfen das ganze Jahr über gebacken. Doch zu Fasching herrscht Hochbetrieb. Und während wir die nächtliche Ruhe genießen, wird in der Backstube eifrig geknetet, geformt und gebacken, sodass ein Hubmann-Krapfen auch schon zum Frühstück munden kann. Der Spruch aus Großmutters Zeiten, dass es beim Krapfenbacken keine Zugluft geben darf und die Türen geschlossen bleiben müssen, stimmt nicht: Den Beweis tritt alljährlich die Bäckerei Hubmann an, die selbst bei eisigen Temperaturen im Freien die schönsten Krapfen backt. "Unser Rezept ist es, hochwertige Rohstoffe im richtigen Verhältnis zu mischen – natürlich ohne chemische Zusätze", betonen Deborah, Melina und Elmar Hubmann. Immerhin sind sie in der Backstube aufgewachsen und Meister ihres Faches.

Krapfen ohne chemische Zusätze

Seit Generationen werden die Produkte der Familie Hubmann ausschließlich hausintern nach alten, überlieferten Rezepten erzeugt. Deborah und Sepp Hubmann sind stolz darauf.

Teigvariationen für alle Ansprüche

Brot ist nicht gleich Brot, und Mehl ist nicht gleich Mehl. Im Hause Hubmann werden unterschiedlichste Teige mit regionalen Zutaten zubereitet, wie z.B. Germteig, Plunder- und Blätterteig, Croissants, Brotteige sowie Kuchen- und Krapfenteige.
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