14.09.2014, 09:16 Uhr

In Gralla funkte es zum Jubiläum

Das Team der FF Untergralla I - mit Evelyn Rosa Schriebl, Markus Senger und Stefanie Wippel (v.l.) - war die beste Mannschaft im Pokalbewerb des Bereichs-Funkleistungsbewerbes um das Funkleistungsabzeichen in Bronze.

Der Bereichs-Funkleistungsbewerb feierte in Gralla das 25-Jahre-Jubiläum

Der Jubiläumsbewerb in der Volksschule und in der Mehrzweckhalle Gralla war von der akuten Hochwassersituation und mehr als 200 Feuerwehreinsätze im Bezirk Leibnitz überschattet. Daher konnten nicht alle der 136 gemeldeten Teilnehmer auch tatsächlich kommen. Und so mancher der 42 Bewerter musste wegen dringender Hochwassereinsätze vorzeitig den Austragungsort des Bewerbes verlassen.
Die guten Leistungen der bestens auf den Bewerb vorbereiteten Bewerber und die feierlichen Klänge der Musikkapelle Pichler Bau Gralla unter Kapellmeister Franz Schober ließen bei der Siegerehrung dann doch noch feierliche Jubiläumsstimmung aufkommen.

Zahlreiche Bewerber

Schlußendlich stellten sich am Samstag, dem 13. September 2014 doch die stolze Zahl von 113 Florianijüngern aus dem Bezirk Leibnitz in Gralla dem Urteil der strengen Bewerter des 25. Bereichs-Funkleistungsbewerbs, des 12. Bewerbs um das Funkleistungsabzeichen in Bronze sowie des 4. Jugendbewerbs um das Funk-Fertigkeitsabzeichen.
Diesen Jubiläumsbewerb in Gralla veranstaltete der Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz in bewährter Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Untergralla unter Federführung von ABI Alfred Muhri und OBI Andreas Wippel.
Für die Teilnehmer aus den Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Leibnitz galt es, an den sechs Stationen der Praxis nachempfunden, das Wissen um die richtige Kommunikation von der Alarmierung bis zur Beendigung eines Einsatzes mittels Funk unter Beweis zu stellen.

Das 25-Jahre-Jubiläum

ABI Max Mörth leistete Pionierarbeit in Sachen Funk und die hielt die ersten Grundausbildungen ab. Im Jahr 1987 trat ABI d. F. Ewald Pfeifer die Nachfolge von Mörth an und baute das Funkwesen weiter aus. Seit dem Jahr 2000 liegt die Verantwortung als Bereichsfunkbeauftragten bei ABI d. F. Alfred Muhri. In 25 Jahren haben mehr als 3.000 Florianijünger sowohl beim Funkbewerb als auch beim Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze teilgenommen.
Nach dem bescheidenen Beginn im Jahr 1989 hat sich der Funkbewerb in einem Vierteljahrhundert zu einem beliebten Bewerb entwickelt. Dazu beigetragen hat vor allem, dass man seit einigen Jahren das Funkleistungsabzeichen in Bronze auf Bereichsebene ablegen kann. „Das Leistungsniveau konnte deutlich gesteigert werden und das Funkwesen ist eine Erfolgsstory geworden, die mit dem neuen Digitalfunk BOS-Austria im Frühjahr 2015 die nächste Stufe erreicht wird und ein neues Feuerwehrfunkzeitalter einleiten wird“, betont Bereichsfunkbeauftragter ABI d. F. Alfred Muhri, der als Bewerbsleiter von seinem Stellvertreter BI d. F. Peter Pilch unterstützt wurde.

Die Ehrung der Sieger

Der Sieg in der Gruppenwertung des Pokalbewerbes ging mit der Maximalpunkteanzahl erstmals an das Veranstalterteam FF Untergralla I mit FM Stefanie Wippel, FM Evelyn Rosa Schriebl und FM Markus Senger. Auf den weiteren Stockerlplätzen standen die Gruppen der FF Vogau und der FF Untergralla II.
Die Gruppenwertung bei der Jugend führt die FF Empersdorf mit JFM Philipp Bloder, JFM Matthias Bela und JFM Michael Karner an.
In der Einzelwertung für den 12. Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze Allgemeinen, in dem allein 97 Teilnehmer gezählt wurden, ging der Sieg jedoch dank HLM d.F. Peter Robnik an die FF Maltschach. Dahinter kam OFM Martina Feirer (FF Großfelgitsch) auf den 2. Platz. Denn 3. Platz teilten sich FM David Pucher (FF Leitersdorf), FM Stefan Pukl (FF Gersdorf an der Mur) und FM Stefan Seewald (FF Wildon).
Das Siegerduo im Pokalbewerb (Allgemein) war Thomas Jakobitsch (FF Vogau) und FM Markus Senger (1.) vor Stefanie Wippel (beide FF Untergralla).
In der Bundesländer-Gästeklasse standen Sieger Gerhard Koller, Geburtstagskind Erwin Toplitsch (2.) und der Dritte Dominik Zwillak - alle von der Partnerfeuerwehr der FF Untergralla, der FF Miklauzhof aus Kärnten - auf dem Stockerl.

Top-Leistungen der Jüngsten

Bei der 15- bis 16-jährigen Jugend im Bewerb um das Funkleistungabazeichen in Bronze blieb JFM Michael Schöggler (FF Großfelgitsch) vor JFM Kerstin Krencan (FF Maltscach) und JFM Philipp Bloder (FF Empersdorf) erfolgreich.
Im 4. Jugendbewerb um das Funk-Fertigkeitsabzeichen hatte Samuel Friedl (FF Vogau) vor JFM Matthias Bela (FF Empersdorf und JFM Michael Karner (FF Empersdorf) das bessere Ende für sich.

Neue Herausforderungen

Auch Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Josef Krenn würdigte, ebenso wie Hauptorganisator ABI Alfred Muhri, die gezeigten Leistungen der Bewerber. Er betonte aber auch, dass mit der Umstellung auf den Digitalfunk mit Jahresbeginn 2015 neue Herausforderungen auf die Florianijünger zukommen. „Gerade heute, wo so viele Feuerwehren im Einsatz stehen, um die Wassermassen abzuwehren, Keller auszupumpen, Hangrutschungen zu sichern, zeigt sich, wie wichtig der Funk ist, von der Alarmierung der Feuerwehr bis hin zum Koordinieren der Einsätze“, so Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Krenn.

Dank und Anerkennung

Bei der eindrucksvollen Schlusskundgebung überreichten NAbg. Josef Muchitsch, Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Josef Krenn, sein Stellvertreter BR Friedrich Partl, ABI Kurt Happer und der Bgm. Hubert Isker Pokale, Trophäen und Leistungsabzeichen.
NRAbg. Muchitsch unterstrich, dass dieser Tag angesichts der zahlreichen Einsätze zeige, wie gut der Feuerwehrfunk im Bezirk Leibnitz funktioniere. Bgm. Isker dankte ABI Muhri, der nun seit 12 Jahren für die Ausrichtung federführend ist, und allen, die zum Gelingen des Bewerbes beigetragen haben.
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