02.11.2016, 16:25 Uhr

Jehovas Zeugen

In Beiträgen und Kommentaren der Regionauten ist öfters die Rede von den „Zeugen Jehovas“, die die meisten nur vom Hörensagen kennen. Sie sind eine in Österreich anerkannte Religionsgemeinschaft. Als religiöse Vereinigung zählen zu den Endzeit-Gemeinden.
Ihre Gründung erfolgte 1881. Die Zions Watch Tower Tract Society, die Wachtturm-Gesellschaft, ist durch den Kaufmann Charles Taze Russel (1852-1916) in Pittsburgh/USA gegründet worden. In seiner 1879 herausgegebenen Zeitschrift „Der Wachturm“ und durch andere Schriften verkündete Russel, 1874 habe die vierzigjährige Erntezeit begonnen. 1914 werde Jesus wiederkommen. Als 1914 das erwartete Ereignis ausblieb, „errechneten“ die Zeugen Jehovas (damals nannten sie sich noch „Ernste Bibelforscher“) die Jahre 1918 und 1925 als Wiederkunftsdaten. Anfangs der Siebziger Jahre wurde der Ablauf von 6000 Jahren Menschheitsgeschichte für 1775 in Aussicht gestellt.
1891 besuchte Russel die Schweiz, 1903 ist in Wuppertal (damals Barmen-Elberfeld) das erste Zweigbüro für Deutschland eröffnet worden.
Direktorium und Zentrale, die obersten Organe der Zeugen Jehovas, befinden sich 1990 in Brooklyn/USA. Von dort her gelangen die Direktiven der Leitung über die Zonendiener, Kreisdiener und Versammlungsdiener in die einzelnen Versammlungen. Der Einsatz der einzelnen Zeugen wird registriert.
Die Zeugen Jehovas üben die Erwachsenentaufe. Während der NS-Zeit wurden Jehovas Zeugen gnadenlos verfolgt, blieben aber standhaft.
Quelle: Oswald Eggenberger, ein Handbuch, die Kirchen, Sondergruppen und religiöse Vereinigungen, 5. Aufl. 1990.
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