05.02.2018, 14:31 Uhr

Nächstenliebe

Die Medien sind heute vollauf beschäftigt, zeitgeistige Selbstdarsteller als Vorbilder des Altruismus zu präsentieren. Über Albert Schweitzers und Mutter Teresas außergewöhnliche Leistungen existieren Bücher, über ihre gewöhnlichen Fähigkeiten erfährt die Welt wenig. Auch in unseren Tagen gibt es Zeitgenossinnen und Zeitgenossen mit sozialer Kompetenz, die abseits von der Tingel-Tangel-Gesellschaft im Verborgenen wirken und keine Anerkennung erfahren. Doch das war nicht immer so, wie nachstehender Zeitungsbericht aus dem Jahr 1943 beweist:
„Der Lokomotivführer Peter Lienhart und seine Frau Mathilde aus Langaberg bei Lebring sind Sommer und Winter bestrebt, notleidenden Nachbarn und anderen Volksgenossen zu helfen. So hat Lienhart unaufgefordert beim eingerückten Landwirt Krenn 1943 den Brunnen repariert, ebenso den Benzinmotor, hat den ganzen Drusch und in den Weingärten gemeinsam mit seiner Frau den Schnitt und das Aufbinden besorgt. Wo ein Mann eingerückt ist und Hilfe nottut ist der 63jährige Mann stets zur Seite, während die 58jährige Frau sich in der Kranken- und Wöchnerinnenpflege selbstlos einsetzt.“
Der steirische Mensch ist und war immer hilfsbereit, leider erfährt die Allgemeinheit von Menschen mit echter Herzensbildung wenig.
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Anna Aldrian aus Graz-Umgebung | 05.02.2018 | 16:10   Melden
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eva krawanja aus Bruck an der Mur | 05.02.2018 | 17:41   Melden
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renate krska aus Neubau | 05.02.2018 | 17:48   Melden
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Friedrich Klementschitz aus Leibnitz | 05.02.2018 | 18:23   Melden
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Friedrich Klementschitz aus Leibnitz | 05.02.2018 | 18:26   Melden
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Hans Baier aus Graz-Umgebung | 05.02.2018 | 23:07   Melden
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