07.07.2017, 10:00 Uhr

Spatenstich für die neue Ab- und Auffahrt Hengsberg an der A 9

Helmut Walch, Heidemarie Rechberger, Beppo Muchitsch, Mitarbeiter der ASFINAG und LR Anton Lang (rechts) beim Spatenstich. (Foto: Edith Ertl)

Von Edith Ertl

In Wildon wird endlich gut, was lange währt. Am Kehlsberg erfolgte der Spatenstich zur Auf- und Abfahrt Hengsberg an der A9 Phyrn-Autobahn. Damit kommt die ASFINAG einem lang geforderten Wunsch nach Verkehrsentlastung von Kainach und Weitendorf nach.

„Ich habe schon vor zehn Jahren mit dem Beppo Muchitsch um diesen Anschluss gekämpft“, blickt Wildons Bgm. Helmut Walch auf die Anfänge zurück. Damals noch Gemeindekassier des heutigen Ortsteils Weitendorf ließen er und Franz Plasser (früherer Bgm. von Weitendorf, heute Vzbgm. von Wildon) nichts unversucht, die Verkehrslawine durch ihren Ort zu drosseln. Es scheiterte an der finanziell geforderten Beteiligung von Weitendorf und Hengsberg. Heute beteiligt sich das Land mit 230.000 Euro an den Gesamtkosten von 4,3 Mio. Euro, die von der ASFINAG geschultert werden. „Wildon und Hengsberg zahlen nichts dazu, wir übernehmen den Winterdienst und die Pflege des Radwegs“, zeigt sich Walch zufrieden. Der Radweg wird verlegt und führt an der Gasverdichter-Station vorbei entlang der Autobahn.

Die 500 m lange Halbanschlussstelle wird noch heuer in Betrieb gehen und Autofahrern die Auffahrt nach Graz und von Graz kommend die Abfahrt ermöglichen. Die ASFINAG rechnet mit einer Frequenz von 5.000 bis 10.000 Autos täglich. „Für die Weststeiermark und vor allem für den Raum Preding ist diese neue Anschlussstelle überaus wichtig“, betont Verkehrslandesrat Anton Lang. „Wir nehmen die Bedenken zum Lärm der Bewohner von Schönberg ernst, sehen aber auch, dass der Anschluss eine Aufwertung für uns ist. Vor allem hoffe ich auf Betriebsansiedlungen, die zu uns passen und Arbeitsplätze im Ort schaffen“, sagt Hengsbergs Vzbgm. Heidemarie Rechberger. Das Straßenstück wird lärmschonend in Asphalt ausgeführt, lässt die ASFINAG wissen, Einsprüche gegen den Bau habe es nicht gegeben.
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