18.11.2016, 15:07 Uhr

Steirischer Gesundheitsplan: LKH Wagna bleibt Leitspital

f>LAbg. Bernadatte Kerschler: "Ich bin froh und erleichtert."

Neues von der ersten Regionalkonferenz zum Gesundheitsplan 2035 für die Südweststeiermark.

Der Steirische Gesundheitsplan 2035 baut auf mehrere Säulen unter Einbindung der Bevölkerung und so fand dieser Tage die erste von sieben Regionalkonferenzen zum Steirischen Gesundheitsplan 2035 für die Südweststeiermark in Lannach statt. Nach den politischen Statements von Gesundheitslandesrat Christopher Drexler, Obfrau der Gebietskrankenkasse Verena Nussbaum und Bildungslandesrätin Ursula Lackner präsentierte Harald Gaugg vom Gesundheitsfonds Steiermark die geplanten Vorhaben der Gesundheitsversorgung für die Region Südweststeiermark. Christopher Drexler, Landesrat für Gesundheit und Pflegemanagement, bringt es auf den Punkt: „Unser Ziel ist es, den Steirern die beste und qualitativ hochwertigste Versorgung im Krankheitsfall anbieten zu können. Damit sie gesünder sind und länger leben als der Rest der Welt.“
„Mit dem Steirischen Gesundheitsplan 2035 ist der Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung auch außerhalb der Ballungsräume sichergestellt - unabhängig von Alter, Einkommen, Geschlecht oder sozialer Herkunft", betont Verena Nussbaum, Obfrau der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse.


Aufatmen im Bezirk

LAbg. Bernadette Kerschler und Wagna-Bgm. Peter Stradner verließen mit einem lächenden Gesicht die Veranstaltung und zeigen sich zufrieden, was die Zukunft für das LKH Wagna sowie die Pläne für die Südsteiermark betrifft. "Ich bin froh und erleichtert, dass das LKH Wagna in einem Krankenhausverbund mit Radkersburg ist und Deutschlandsberg mit Voitsberg", erläutert LAbg. Kerschler. Daran werde sich in den nächsten zehn Jahren nichts ändern. LAbg. Kerschler geht noch weiter: "Niemand kann in die Zukunft blicken, aber ich glaube, das die Standorte Wagna und Deutschlandsberg auch dann erhalten bleiben können."
Nachdem der Bezirk Leibnitz als besondere Zuzugsregion punktet, bleibt auch der Traum offen, dass es irgendwann sogar wieder eine Geburtshilfliche Einheit im LKH Wagna geben könnte.
Zuversicht schöpft die Region auch, was neue Ärztezentren betrifft, auch wenn bis dato noch keine Standorte genannt wurden. "Wir werden uns bemühen, die Region so gut wie möglich abzusichern", so LAbg. Kerschler, die an Orte außerhalb vom Ballungszentrum denkt, wo Hausärzte bereits an ihre Kapazitäten stoßen und das LKH Wagna weiter entfernt ist. Hier sollen Fachärzte, Apotheke und Ordinationspersonal unter einem Dach für die Bevölkerung zur Verfügung stehen. Kerschler: "Ich könnte mir so eine Einrichtung gut in Gamlitz oder Leutschach vorstellen."

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