15.09.2014, 14:30 Uhr

Theresa hält mit den Weltstars Händchen

Österreichs Nationalteam hat Theresa, hier mit Zlatko Junuzović, schon kennengelernt. (Foto: Gepa)

Theresa Zaruba läuft
als "Player Escort Kid" mit den Weltstars aufs Spielfeld.

Wohl nur wenige haben das Freundschaftsspiel von Österreich gegen Spanien im Jahr 2009 in guter Erinnerung. 1:5 lautete das wenig schmeichelhafte Endergebnis der Partie. Theresa Zaruba denkt mit einem Lächeln zurück. Die 12-Jährige aus Mureck hatte damals ihren ersten großen Auftritt als "Player Escort Kid" an der Hand von Roman Wallner.
"Ich habe bei einem Gewinnspiel mitgemacht und Glück gehabt", erzählt die Schülerin der Neuen Mittelschule in Mureck, die nun beim EM-Qualifikationsspiel Österreichs gegen Schweden als "Matchball-Carrier" eingesetzt wurde. Mittlerweile ist Theresa ein alter Hase im "Business". Rund 15 Mal war sie national und international als Spielerbegleiterin tätig. Ihr persönliches Highlight war dabei das Champions-League-Finale 2010, in dem die Bayern auf Inter Mailand trafen. Damals erwies sie Cristian Chivu die Ehre.

David im Herzen
Ein besonderes Erlebnis war für die junge Fußballfanatikerin die Reise des österreichischen Teams zur WM-Quali gegen Irland. Als Begleitperson erlebte sie ihr großes Idol David Alaba unter anderem im Flugzeug hautnah. Zu den Bayern pflegt Theresa ohnehin eine spezielle Beziehung. Die Spielerin des FC St. Veit am Vogau, die auch bei Sturm Graz mittrainiert, strebt eine Profikarriere an und möchte in die Fußstapfen von Viktoria Schnaderbeck (Kirchbergerin in Reihen des FC Bayern, Anm. der Red.) treten.

Fußball im Blut

Volle Unterstützung erhalten Theresa und ihr 14-jähriger Bruder Sebastian, der für Mur-eck kickt und in der Champions-League bei Bremen gegen Twente Enschede auch als Matchball-Carrier tätig war, von den Eltern Alfred und Patricia Zaruba. "Unsere ganze Zeitplanung passt sich dem Fußball an", so Justizwachebeamter Alfred Zaruba, der mit seiner Gattin als sogenannter "Sturm-Botschafter" agiert und auch seine Kids mit dem "Blackies"-Fieber infiziert hat. Trotz der allgemeinen Fußballeuphorie möchte Alfred Zaruba aber vor allem eines: "Unsere Kinder sollen Spaß am Sport haben, sonst macht es keinen Sinn.t
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