24.10.2016, 14:42 Uhr

Verbund verbessert Hochwasserschutz für Lebring und Wildon

Franz Fink (Verbund), Helmut Walch (Bürgermeister Wildon), Franz Labugger (Bürgermeister Lebring) und Wolfgang Troy (Projektleiter Verbund). (Foto: Johannes Wiedl)

Die Mur in Lebring und Wildon wird ab morgen um zwei Meter tiefer sein und es werden in den nächsten Wochen Bagger im Fluss arbeiten.

Mit einem Spatenstich starteten die Bürgermeister der Gemeinden Lebring und Wildon gemeinsam mit Verbund die Bauphase für ein Hochwasserschutzprojekt an der Mur. Im Stauraum des Verbund-Kraftwerks Lebring werden in den nächsten Wochen auf einer Länge von rund einem Kilometer Baggerungen zur Sedimententnahme durchgeführt. Gleichzeitig wird der bestehende Damm am rechten Murufer im Gemeindegebiet von Wildon auf einer Länge von 1,2 Kilometer um rund 50 Zentimeter erhöht. Im Zuge des Projektes werden ökologische Strukturierungsmaßnahmen im Uferbereich umgesetzt.
Um die Baggerarbeiten im Fluss zu ermöglichen, wurde heute begonnen, den Wasserspiegel der Mur im Stauraum langsam um insgesamt zwei Meter abzusenken.
Nach Umsetzung der Maßnahmen sind die Gemeindebereiche am rechten Ufer künftig auch bei Hochwasserereignissen, wie sie an der Mur statistisch einmal in hundert Jahren auftreten, geschützt.
Die Bauarbeiten dauern bis Mai 2017. Während dieser Zeit wird der Radweg an der Mur in diesem Abschnitt nicht benutzbar sein.
Insgesamt investieren Verbund sowie die Gemeinden Lebring und Wildon mehr als eine Million Euro in die Verbesserung des Hochwasserschutzes.
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