06.09.2014, 09:00 Uhr

Wechselnde Leidenschaften

Gerhard Preglau aus Berghausen ist leidenschaftlicher Landwirt. Das war beim ihm jedoch nicht immer so.

Berghausen-Bürgermeister Gerhard Preglau war 22 Jahre Zimmermann, ehe er die Leidenschaft für die Landwirtschaft zum Broterwerb machte. „Ich war sehr gerne Zimmermann, aber es war mein Ziel, von der Landwirtschaft leben zu können“, so Preglau, der in Berghausen mit Gattin Hannelore und Sohn eine Rinder-Landwirtschaft mit Mutter-Kuh-Haltung und Urlaub am Bauernhof betreibt.
„Ohne meine Frau wäre das alles nicht möglich gewesen“, streut er der Mutter der vier gemeinsamen Kinder Blumen.

Landwirt aus Leidenschaft

Der Ortschef, für den mit Jahresende seine Zeit als Bürgermeister nach 14 Jahren mit der Fusion von Berghausen mit Ehrenhausen, Ratsch und Retznei endet, ist mit großer Leidenschaft Landwirt. „Mir kommen in der Früh beim Ausmisten des Rinderstalles die besten Ideen“, weiß Preglau.
Die Liebe zur Landwirtschaft hängt mit seinem Geburtsort Rothwein nahe St. Oswald ob Eibiswald zusammen. „Da habe ich noch eine Wirtschaft und Fischteiche, wohin ich mich zurückziehen kann und, wo ich mit meiner Frau später das Altersdomizil beziehen möchte“, so der sehr begeistere SK-Sturm-Graz-Anhänger, glühende Sport-Fan und Stockschütze des ESV Berghausen.


Zeit für Natur

Seit dem Jahr 2001 ist der Ortschef auch Waidmann, aber eher Heger und Pfleger des Wildes als deren Jäger. „Es fasziniert und entspannt mich, durch den Wald zu wandern, die Tiere zu beobachten und die Landschaft zu genießen“, betont Preglau.
Wenn er seinen Job als Bürgermeister an den Nagel gehängt hat, möchte Gerhard Preglau seine zurzeit "nur" mehr aus acht Völkern bestehende Bienenzucht allerdings ganz kräftig auf bis zu 20 Völker aufstocken. Dann wird es im Gästehaus "Hannelore" mehr Wald-, Kastanien- und Blütenhonig zum Frühstück geben.

Text von Heribert Kindermann

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