28.12.2017, 08:00 Uhr

Zuwachs an Bergwächtern hielt weiter an

Die Berg- und Naturwacht blickt auf ein arbeitsintensives Jahr zurück. (Foto: KK)

Das Jahr 2017 war für die Berg- und Naturwacht Ortseinsatzstelle Leibnitz einarbeitsreiches.

Neben der ständigen Kontrolle der im Einsatzbereich befindlichen Landschaftsschutzgebiete stellte die jährlich stattfindende „Große Steirische Frühjahrsputz“-Aktion einen großen Part dar. Für die mehrtägige Reinigungsaktion der Natur wandte allein die Ortsstelle Leibnitz mit ihren 26 Bergwächtern knapp 100 Stunden Arbeit in den verschiedenen Gemeinden auf.

Doch auch der Schutz der Naturschutzgebiete und vor allem der darin befindlichen Pflanzen- und Tiervielfalt war ein wichtiger Punkt. Besonders das vermehrte Aufkommen invasiver Neophyten stelle die Ortseinsatzstelle Leibnitz vor eine große Herausforderung. Besonders in Erinnerung bleibt hierbei das Wachsen des hochgiftigen Riesen-Bärenklaus. In gewohnter Professionalität und höchster Vorsicht wurden die Pflanzen bekämpft und danach fachgerecht entsorgt. Aber nicht nur die Bekämpfung giftiger und nicht-heimischer Pflanzen zählte zum Aufgabenbereich. Auch die verschiedensten Tiere liegen den Leibnitzer
Bergwächtern sehr am Herzen. Rund 59 Stunden verbrachten sie mit dem Schutz von Amphibien, indem beispielsweise Froschzäune gebaut wurden. Weitere
fünf Stunden wurden damit verbracht, für die heimischen Vögel weitere Nisthilfen zu bauen und diese in den Wäldern zu platzieren.

Doch wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein. Und genau aus diesem Grund waren Schulungen und Fortbildungen ein wichtiger Bestandteil des
vergangenen Jahres. Über 310 Stunden wurden allein dafür aufgewendet, verteilt
in der gesamten Steiermark.

Die erfreulichste Nachricht des vergangenen Jahres war auf der einen Seite mit Sicherheit die Angelobung fünf neuer Berg- und Naturwächter durch Bezirkshauptmann Manfred Walch. Auf der anderen Seite erfreut uns das nach wie vor starke Interesse, in unserer Organisation mitzuwirken. So befinden sich derzeit sechs Männer und zwei Damen als Anwärter in der Lernphase für ihre Abschlussprüfung im Laufe des Jahres 2018. Nach der erfolgreich abgelegten Prüfung und der daraufhin feierlichen Angelobung durch die Bezirkshauptmannschaft Leibnitz dürfen sie sich dann offiziell Bergwächter nennen. Mit nunmehr 26 Mitgliedern ist die Ortseinsatzstelle Leibnitz eine der größten Einsatzstellen im Bezirk Leibnitz.

Abschließend resümiert die Berg- und Naturwacht Ortseinsatzstelle Leibnitz mit
1286 aufgewendeten Stunden im Jahr 2017 sowie mit 4564 gefahrenen
Kilometern. Mit Stand Neujahr 2017 gehören 23 Männer und drei Damen der
Ortseinsatzstelle Leibnitz an.
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