30.08.2016, 14:20 Uhr

Angela, die Engelsgleiche

Engel sind unsichtbare Wesen, Dämonen ebenfalls, der Unterschied liegt allein in der Zielsetzung. Engel sind dienende Wesen, die Menschen beistehen und Unglück von uns abwenden oder Botschaften überbringen, wie einst Erzengel Gabriel. Einer davon hielt es unter seiner Würde, dem Menschen zu dienen und wurde wegen Befehlsverweigerung aus dem Himmel katapultiert. Weil er beim Eintritt in die Erdatmospähre strahlend leuchtete, erhielt den Namen „Luzifer“. Diese Geschöpfe Gottes leben in einer Parallelwelt, die über den Tod hinausführt.
Wir Menschen können uns entscheiden, an welchem Programm wir teilhaben wollen: an dem der englischen Wesen oder dem der Dämonen; die Folgen sind Friede oder Konfrontation, die Besinnung des Menschen auf spirituelle Pfade oder das Hoffen auf die beglückende Selbstvernichtung durch Wohlstandsbewahrung.
Wir wissen nicht das Datum, wann uns der mörderische Egoismus in den Abgrund führt, sicher ist, das wir in einer Endzeit Leben, in der es für die Menschen keine Zukunft gibt. Ob wir das Ende der Zeiten bereits erreicht haben, das steht nicht fest. Fest steht dagegen, dass wir in der Zeit des Endes leben, und zwar endgültig. Also, dass die Welt, in der wir leben, nicht fest steht. In der Zeit des Endes bedeutet: in derjenigen Epoche, in der wir ihr Ende täglich verursachen können. Endgültig bedeutet, dass, was immer uns an Zeit bleibt, "Zeit des Endes" bleibt, weil sie von einer anderen Zeit nicht mehr abgelöst werden kann, sondern allein vom Ende. Die „Zeit des Endes“, das ist die große Zäsur im heutigen Bewusstsein, vielleicht die Chance, dass es sich schreckt vor der eigenen Verirrung.
In dieser wirren Zeit, appellieren die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Papst Franziskus an die Welt, mit dem Auge des Herzens auf die Permanenz der Krisen zu reagieren, Lösungen zu suchen und nicht die Dämonen zu füttern.
Das Schicksalsjahr 2016 bleibt den Menschen nicht als schlimmes Jahr in Erinnerung, denn in den kommenden werden wir noch oft daran denken, wie glücklich wir damals waren.
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Alfred Kafka aus Penzing | 31.08.2016 | 18:26   Melden
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