12.06.2017, 15:59 Uhr

Die Wurzel des Terrors

Der Begriff „Terror“ ist heute ein geläufiges Wort, weniger bekannt sind die Ursachen gesellschaftspolitisch motivierter Anschläge, die selbst vor der Ermordung der Zivilbevölkerung nicht zurückschrecken. Papst Franziskus stellte bereits fest, nicht Religionsbekenntnisse fördern solche Untaten. Es erhebt sich die Frage, sind Attentäter eine Naturerscheinung, an der niemand Schuld trägt, oder ist Dummheit vielleicht die Ursache dafür, wenn sich Jugendliche selbst wegbomben?
Im Grunde genommen, sind abnorme Persönlichkeiten für die Ereignisse verantwortlich, die von Machtgier gezeichnet, die Dummheit der Bevölkerung hinterhältig dazu nutzen, um ihre Wahnideen zu verwirklichen. Das gilt für die Türkei ebenso, wie Saudi-Arabien, die afrikanischen Länder, für einige europäische Staaten und selbst jene, die früher das Etikett „Schurkenstaat“ großzügig verteilten.
Die Immigranten aus dem Nahen Osten, Afghanistan und anderer muslimisch geprägter Gegenden, verlassen ihre Heimat voll Hass auf alle Bewohner und Bewohnerinnen der präsumtiven Ankunftsorte. Für sie sind die westlichen Gesellschaften verabscheuungswürdig und jedes Mittel recht, ihnen zu schaden, sie letztlich auszurotten. So denken viele dieser Leute seit Jahrhunderten, aber nicht alle.
Die Drahtzieher der Anschläge hoffen darauf, dass wir mit Fremdenhass darauf reagieren, damit die Gewaltbereitschaft der dummen Menschen gewährleistet bleibt. Wie berechtigt diese Erwartungshaltung ist, beweisen die Attentäter heimischer Provenienz.
Ich glaube, es ist vordringliche Aufgabe der Politik, Hass allgemein einzudämmen, der bis Skandinavien reicht. Wer mit einer Kipa in Malmö die Straße betritt, der kommt nicht weit, und seit dem Brexit ist Großbritannien selbst für Europäer kein sicheres Land mehr.
Anschläge zu verhindern ist ein Gebot der Stunde, aber wir sollten nicht so naiv sein, zu glauben, den Terror durch Aufrüstung besiegen zu können oder eine Völkerwanderung aufzuhalten.
Erwünschte Stimmenmaximierung durch Kopftuchverbote könnte zum Bumerang werden. Wir dürfen es uns nicht so einfach vorstellen, dass Frauen nur aus zwei Gründen ihre Haar bedecken: aus religiösem Gründen oder männlichem Zwang. Wir müssen Hass nicht fördern, wir müssen Menschen dazu bringen, ihre Verblendung zu erkennen.
Die Menschheit ist bereit, sich selbst auszurotten, wie die Bibel prophezeit, es ist in unserem eigenen Interesse, Hass abzubauen.
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Anna Aldrian aus Graz-Umgebung | 12.06.2017 | 20:31   Melden
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Friedrich Klementschitz aus Leibnitz | 13.06.2017 | 13:32   Melden
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