10.08.2018, 12:38 Uhr

Elke Halbwirth: "Gleinstätten soll wieder eine Einheit werden"

Bürgermeisterin Elke Halbwirth will es schaffen, Ruhe in die Marktgemeinde Gleinstätten zu bringen.

Bürgermeisterin Elke Halbwirth stellte sich kurz nach ihrer Wahl den Fragen der WOCHE Leibnitz.

Gestern Abend wurde Elke Halbwirth vom Gemeinderat der Marktgemeinde Gleinstätten als Nachfolgerin von Franz Koller ins Amt des Bürgermeisters gewählt. Die WOCHE fragte nach ihrer Motivation und ihren Zielen.

WOCHE: Herzliche Gratulation zur Wahl. Wie lange waren Sie schon im Gemeinderat tätig?
ELKE HALBWIRTH: Ich war davor schon fünf Jahre im Gemeinderat der damaligen Gemeinde Pistorf und seit der Fusion 2015 war ich Gemeinderätin der Marktgemeinde Gleinstätten.

WOCHE: Die Situation in der Marktgemeinde Gleinstätten ist keine einfache. Was ist Ihre Motivation, das Amt der Bürgermeisterin zu übernehmen?
ELKE HALBWIRTH: Ich will es schaffen, die Marktgemeinde Gleinstätten als großes Ganzes zu leiten und diese auch als solche nach außen zu präsentieren. Es wird kein einfacher Weg, aber ich bin ein positiv denkender Mensch und bin davon überzeugt, dass es gelingen wird.

WOCHE: Hat es lange gedauert, bis Sie sich entschieden haben, sich für das Amt der Bürgermeisterin zur Verfügung zu stellen?
ELKE HALBWIRTH: Nein, überhaupt nicht. Nach dem Rücktritt von Franz Koller haben wir in der Fraktion nach einer Lösung gesucht und letztendlich ist die Entscheidung auf mich gefallen.

WOCHE: War man sich auch innerhalb der Fraktion gleich einig, dass Sie die Nachfolgerin von Franz Koller werden?
ELKE HALBWIRTH: Ja, innerhalb der Fraktion waren wir uns schnell einig und es wurde mir auch von allen Gemeinderäten die volle Unterstützung zugesichert.

WOCHE: Brennpunkt Nummer 1 ist die Nutzung des Hauses der Musik. Wie wird es hier weitergehen?
ELKE HALBWIRTH: Jede weitere Vorgehensweise soll gut überlegt sein und sorgfältig geprüft werden, bevor sie dementsprechend im Gemeinderat abgehandelt wird.

Zur Person:

Elke Halbwirth kommt aus Pistorf, war acht Jahre lang im Gemeinderat tätig. Sie hat zwei Kinder, arbeitet bei der Nahwärme Gleinstätten und hat gerade das Studium des Handelsmanagements abgeschlossen.
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