15.01.2018, 16:33 Uhr

Klimawandel

An der Ostküste der USA regiert eine Schweinekälte. Tiefsttemperaturen und eisiger Wind haben die Menschen fest im Griff. Selbst in der Sahara schneite es. Spanien, Frankreich und die Schweiz haben Probleme mit den unerwarteten Schneemassen. Rhein und Mosel führten Hochwasser, Stürme suchten die Bundesrepublik heim, um nur einige Wetterextreme zu nennen.
Auch Österreich ist von Devianzen heimgesucht, denn ich höre und lese immer wieder von sozialer Kälte, die bei uns grassiert. Tatsächlich ist festzustellen, dass eine Kürzung des Kindergeldes durch unsere Regierung in den ärmsten Ländern der Europäischen Union von der Bevölkerung akzeptiert ist, während die Diskussion über die Finanzierbarkeit heimischer Sozialleistungen Bauchgrimmen verursacht.
Es ist die Zeit gekommen, wo wir mit der normativen Kraft des Faktischen konfrontiert sind: die Konzerne denken nicht daran, Menschen zu unterstützen, die sonst der Fürsorge anheimfallen. Da sind „Ich-Botschaften“ vergebens: ich bin nicht schuld, sondern die anderen.
Wer noch nicht geschnallt hat, der Politik sind Menschen nur dann ein Anliegen, wenn sich ihr Engagement in Wählerstimmen niederschlägt, der glaubt auch an den Osterhasen. Der Versuch, möglichst viele an den Tropf der Allgemeinheit zu hängen, ist dann sinnlos, wenn der Behälter leer ist. Ich wünsche uns allen die Kraft, die Realität zu begreifen.
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Anna Aldrian aus Graz-Umgebung | 15.01.2018 | 22:04   Melden
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Friedrich Klementschitz aus Leibnitz | 16.01.2018 | 14:35   Melden
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renate krska aus Neubau | 16.01.2018 | 19:17   Melden
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Elfriede Endlweber aus Graz-Umgebung | 18.01.2018 | 16:50   Melden
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Friedrich Klementschitz aus Leibnitz | 18.01.2018 | 18:21   Melden
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