27.01.2012, 08:56 Uhr

Für 2014 hat Salla die Husky-EM im Visier

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Alex Serdjukov ist zufrieden. Er gewann seine Klasse und freute sich als Mitveranstalter über 6.500 Besucher. Foto: Kristandl
Köflach: Köflach | 6.500 Zuschauer beim internationalen
Hundeschlittenrennen am Gaberl.

Am vergangenen Wochenende fand das zweite internationale Hundeschlittenrennen am Gaberl statt. Acht Nationen mit insgesamt 54 Teams beteiligten sich an dieser internationalen Meisterschaft. Mehr als 400 Hunde, wobei ein Hund bis zu 50 Kilo ziehen kann, konnten aus der Nähe bewundert und sogar gestreichelt werden.
Die säuberlich präparierte Loipe erstreckte sich vom Gaberl bis zum Alten Almhaus auf einer Gesamtlänge von 14 Kilometern. Dank des Schnees der letzten Tage machte die Bahn keinerlei Probleme.

Dank an die Mitarbeiter
Veranstalter und Salla-Bgm. Sigi Steurer bedankte sich besonders bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern, die ganze Region hatte sich an der Organisation beteiligt. Mit der Besucherzahl von 6.500 war man zufrieden.
Auch Lokalmatador Alex Serdjukov, schon Europa- und Vize-Weltmeister bei den Hundeschlitten und Inhaber des Husky-Camps beim Alten Almhaus, war unter den Teilnehmern und gewann seine Klasse. Als Mitveranstalter war er sehr zufrieden, denn durch das strenge Hundeverbot für Privatpersonen gab es keine Komplikationen.
Im Jahr 2014 könnte das Gaberl der Austragungsort für die Europameisterschaft sein, doch das kann nur gelingen, wenn von allen Grundbesitzern die Erlaubnis eingeholt wird. Steurer blickt optimistisch nach vorne und möchte dieses immense Vorhaben in die Tat umsetzen. Denn mit 180 Teams aus ganz Europa und mehr als 40.000 Akteure und Besucher wäre es für die Region ein Meilenstein, wenn das gelingen würde. Nicht nur für die Gastronomie und die Nächtigungszahlen im Tourismus.
Durch die Höhenlage von 1.500 bis 1.600 Metern wäre das Gebiet ideal für diese Veranstaltung. Topathleten bekommt man nur, wenn man ein Top-Gebiet zur Verfügung stellt, deswegen müsste auch die Strecke auf mindestens 18 Kilometer ausgeweitet werden.

Wieder Ruhe eingekehrt
Am Sonntag nach der feierlichen Siegerehrung – schon zuvor hatte es eine Musher-Party gegeben – neigte sich alles dem Ende zu und langsam kehrte wieder Ruhe am Gaberl ein.

Autor: Sebastian Kristandl
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