08.11.2016, 10:02 Uhr

Im Zeichen der Aus- und Weiterbildung: Heute ist Tag der Putzfrau

(Foto: Bundesinnung der chemischen Gewerbe und der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, Künstler Milan Ilic)

Putzen ist nicht gleich Putzen und will gelernt sein. Reinigungskräfte sind heute wichtiger denn je.

„Putzfrau“ ist wohl das Berufsfeld, das am meisten unterschätzt wird. Putzen kann doch jeder – so die landläufige Meinung. Dass Reinigungstechnik aber heute ein Lehrberuf ist, der mit der Facharbeiterprüfung abgeschlossen werden kann, weiß kaum jemand. Gut ausgebildete Facharbeiter haben sehr gute Aufstiegschancen. Den Tag der Putzfrau am 8. November nimmt die Bundesinnung der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger nun als Anlass, um eine Lanze für den Beruf und das abwechslungsreiche Betätigungsfeld zu brechen, in dem in Österreich 52.000 Beschäftigte arbeiten.

Der „Tag der Putzfrau“ jedes Jahr am 8. November geht auf die Autorin Gesine Schulz und ihre Romanfigur „Karo Rutkowsky“ zurück. 2004 wurde er das erste Mal gefeiert. Mittlerweile ist es Tradition den Reinigungskräften an diesem Tag eine weiße Rose zu schenken. Für die Bundesinnung ist dieser Tag Anlass um über das breite Aufgabengebiet der Gebäudereiniger zu informieren.

„Wir haben in den letzten Jahren hart daran gearbeitet unser Berufsbild zu schärfen, die Ausbildung zu modernisieren und den Ruf der Gebäudereiniger und Hausbetreuer zu verbessern“, so Komm.-Rat Gerhard Komarek, Branchensprecher Österreich.

Fachwissen ist gefragt

In der dreijährigen Ausbildung stehen chemisch-physikalische Grundbegriffe, verschiedene Arten und Gefahren beim Umgang mit Reinigungschemie und Desinfektionsmitteln, Kenntnisse der Oberflächenkunde, Geräte- und Maschinenkunde sowie Arbeitssicherheit auf dem Stundenplan. Dieses Fachwissen kommt später in der täglichen Arbeit zum Einsatz. Aber auch im zweiten Bildungsweg können diese Fähigkeiten erlernt werden und die Meisterprüfung abgelegt werden.


8. November - Tag der Putzfrau
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