30.11.2016, 11:42 Uhr

Wirtschaftsbund Bezirkstour machte für Arbeitsplatzflexibilisierung im Bezirk Leibnitz Station

Der Wachstumsbaustein Arbeitszeitflexibilisierung stand bei Betriebsbesuchen von WB-Dir. Kurt Egger, WB-Bezirksgruppenobmann Johann Lampl und Organisationsreferent Josef Majcan in der Marktgemeinde Schwarzautal mit Bgm. Alois Trummer als besonderer Schwerpunkt auf dem Programm.

Um den Wachstumsbaustein Arbeitszeitflexibilisierung ging es Wirtschaftsbunddirektor Kurt Egger, WB-Bezirksgruppenobmann Johann Lampl und Organisationsreferent Josef Majcan beim Zwischenstopp in der Marktgemeinde Schwarzautal im Rahmen der aktuellen Bezirkstour 2016/2017.

Funktionäre des Wirtschaftsbund Steiermark nutzen eine breit angelegte Tour, um unter dem Motto "Wirtschaften erleichtern – Wachstum ermöglichen" für die Anliegen der steirischen Unternehmerinnen und Unternehmer zu werben. Die Reduktion von Verwaltungslasten, die Modernisierung des Betriebsanlagenrechts und flexiblere Arbeitszeiten sind dabei die zentralen Anliegen und wichtige Zukunftsthemen.

#gemeinsamwachsen auch im Bezirk Leibnitz

Am 29. November standen Betriebsbesuche von Wirtschaftsbunddirektor Kurt Egger, WB-Bezirksgruppenobmann Johann Lampl und Organisationsreferent Josef Majcan in der Marktgemeinde Schwarzautal auf dem Programm.
"Der Wirtschaftsbund macht sich auf die Suche nach den Wachstumsbausteinen der Regionen. Bis März nächsten Jahres touren wir quer durchs Land, um die Ideen der steirischen UnternehmerInnen einzuholen", meinte Organisationsreferent Josef Majcan beim ersten Betriebsbesuch bei Thomas Schabler, der einen Kraftahrzeugtechnik- und Handelsbetrieb in Mitterlabill betreibt.


Dank für unternehmerische Leistungen

In ihrer Funktion als Vertreter der Wirtschaftskammer Steiermark überreichten bei dieser Gelegenheit Egger, Lampl und Majcan an Familie Schabler zum 50-jährigen Betriebsjubiläum eine Ehrenurkunde der WKO Steiermark, verbunden mit dem Dank für unternehmerische Leistungen am Wirtschaftsstandort Steiermark. Das Familienunternehmen hat der Vater des nunmehrigen Inhaber, Adolf Schabler, vor mittlerweile einem halben Jahrhundert gegründet.


Weitere Stationen

Nächster Zwischenstopp der Leibnitzer Bezirkstour war dann das Autohaus von Familie Trummer in Seibuttendorf. Josef Trummer betreibt hier mit aktuell 15 Mitarbeitern einen Kfz-Handel samt Werkstatt mit den Schwerpunkten auf die Marken Fiat, Peugeot, Microcar und Liegier. Das Unternehmen hat vor 43 Jahren Trummers Vater gegründet.
In Wolfsberg hielt die WB-Delegation zunächst bei Hannes Kaier Einkehr. Familie Kaier und sieben Mitarbeiter sind als Vollsortimentanbieter im Lebensmittelhandel, als Post- und Bankpartner, Tankstellenbetreiber, Putzereiannahmestelle und Trafikanten tätig. Im Bereich Lebensmittelhandel ist saeit Sommer die Spar der Partner von Familie Kaier.
Aufstrebende Jungunternehmerinnen in Wolfsberg sind die Friseurin Kerstin Ploder, die bereits drei Mitarbeiterinnen beschäftigt und ihre Geschäftsfläche seit dem Sommer auf über 90 Quadratmeter vergrößert hat, und die Fußpflegerin & Kosemtikerin Silke Fuchs. Die beiden ergänzen einander mit ihren Dienstleistungen im selben Geschäftsgebäude.

Dem Wandel Rechnung tragen

Der Vormittag der Betriebsbesuche fand schließlich bei einem Pressemittagessen im Kaffeerestaurant NEJA von Jerneja Trofenik-Dimik den Abschluss.
„Die Betriebe brauchen flexiblere Arbeitszeiten, um die zukünftigen Herausforderungen zu meistern. Starre Regeln hemmen das Wachstum und sind nicht mehr zeitgemäß. Die Arbeitnehmer sind da schon weiter als ihre Vertreter und sehen ein, dass gearbeitet werden muss, wenn Arbeit da ist. Die Einigung auf individuelle Modelle muss das möglich sein,“ meint WB-Bezirksgruppenobmann Johann Lampl.
Denn die Wirtschafts- und Arbeitswelt befinde sich in einem Wandel, wie es ihn bisher noch nie gegeben habe.
„Wettbewerb, Nachfrageschwankungen, anspruchsvollere Kunden und neue Technologien fordern mehr Flexibilität von ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen. Wir setzen uns daher für ein neues Modell der Arbeitszeiten und mehr Flexibilität auf betrieblicher Ebene ein“, so Wirtschaftsbund Direktor Kurt Egger. Konkret soll die Möglichkeit betriebsspezifischer Lösungen gestärkt und vereinfacht werden sowie die Grenze für die Normalarbeitszeit auf 10 und die tägliche Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden angehoben werden.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.