Amnesty International Leoben
Erfolgreich im Kampf gegen Unrecht

Marian Pink ist in Leoben unermüdlich für die Wahrung der Menschenrechte im Einsatz.
  • Marian Pink ist in Leoben unermüdlich für die Wahrung der Menschenrechte im Einsatz.
  • hochgeladen von Helga Dietmaier

Amnesty International setzt sich weltweit für die Wahrung der Menschenrechte ein und kämpft erfolgreich gegen Ungerechtigkeit.

LEOBEN. Amnesty International feiert in diesem Jahr 50-jähriges Jubiläum. Seit 1974 ist die Amnesty International Gruppe Leoben aktiv und setzt sich für Freiheit und die Rechte aller Menschen ein. Bei Infoständen auf der Straße, bei Vorträgen, bei Diskussionsabenden und in Schulen werden die Menschen informiert und aufgefordert, gegen Unrecht aktiv zu werden. Immer wieder wird den Aktivisten die Frage nach dem Sinn dieser Aktionen gestellt. In einer Plakatausstellung, die am 15. September im Foyer des Rathaus Leoben eröffnet wird und bis 30. September zu sehen ist,  wird gezeigt, wie viel man im Kollektiv erreichen kann.

Diskriminierung auch in Österreich

Marian Pink ist eine der Aktivistinnen, die in Leoben unermüdlich im Einsatz sind. „Diskriminierung passiert auch in Österreich“, meint sie, „im Moment ist eine wichtige Aufgabe die Bewusstseinsbildung.“ Es werden Menschen jeden Alters gesucht, die sich engagieren möchten. Seit etwa 30 Jahren hat Amnesty International Leoben am Gösser Kirtag die Möglichkeit, über einen Bücherflohmarkt die Gruppe bekannt zu machen. Über die Jahre konnten dadurch auch immer wieder Mitglieder gewonnen werden. Heuer entfällt diese Möglichkeit leider coronabedingt.

Briefmarathon mit Wirkung

Ein weiterer Fixpunkt im Jahr sind Aktivitäten am internationalen Frauentag am 8. März auf der Montanuniversität. Am 10. Dezember zum Tag der Menschenrechte finden Infoveranstaltungen jeweils einen Tag auf der Montanuniversität und einen Tag beim Eingang vom Rathaus statt. Die Bevölkerung soll über den „Briefmarathon“ informiert werden, bei dem jedes Jahr im Dezember hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt Millionen Briefe, Faxe, E-Mails und Postkarten zugunsten von Menschen, die sich in Gefahr befinden, schreiben. Mit diesen Aktionen wird ein gemeinsames Zeichen der Solidarität gesetzt und gleichzeitig Druck auf die politisch Verantwortlichen ausgeübt.

Gemeinsam viel erreichen

Es darf nicht sein, dass beispielsweise Frauen, die in Saudi Arabien für das Recht Auto zu fahren gekämpft haben nun im Gefängnis sind, obwohl es mittlerweile vom Gesetz her gestattet ist. Oder dass der Mord an einer Umweltaktivistin in Honduras von offizieller Stelle unter den Teppich gekehrt und nicht aufgeklärt wurde. Oder dass jemand ins Gefängnis kommt, weil er Bildung für sozial benachteiligte Kinder in Venezuela fordert.
Schon als Einzelperson kann man viel erreichen und wenn sich viele zusammentun, wird der Druck auf die Verantwortlichen umso größer. Dank des Briefmarathons konnten schon großartige Erfolge erzielt werden. So konnten schon einige unschuldigerweise inhaftierte Menschen aus dem Gefängnis geholt werden.

Die Plakat-Ausstellung „50 Jahre Amnesty International Österreich – Eine Erfolgsgeschichte“ ist noch bis 30. September 2020 im Foyer Neues Rathaus zu sehen.

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