Trofaiacher Stimmungsbilder
Liselotte Mörth: "Ich bin viel draußen im Garten"

Liselotte Mörth erzählt über ihre erlebnisreiche zweite Woche der Ausgangsbeschränkungen.
  • Liselotte Mörth erzählt über ihre erlebnisreiche zweite Woche der Ausgangsbeschränkungen.
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Verena Riegler

Mit den "Trofaiacher Stimmungsbildern" zeigt Jacqueline Juri, wie sich der Alltag der Menschen in Trofaiach in der aktuellen Zeit verändert.

TROFAIACH. "Das Stimmungsbild einiger Menschen in einer kleinen Stadt in einer Krisenzeit zu archivieren", ist das Ziel des Projektes von Jacqueline Juri, der Obfrau des Museumsvereins Trofaiach. Dafür hat sie in den vergangenen Wochen einige Trofaiacher telefonisch befragt, um zu erfahren, wie es ihnen mit der aktuellen Situation ergeht. Nachdem die fünfjährige Liselotte Mörth ihre Gedanken und Erfahrungen bereits nach der ersten Woche der Ausgangsbeschränkungen geteilt hat, folgt nun ein weiteres Fazit nach Woche zwei.

Erzähl mal, was war los mit deinem Hund Berta?
LISELOTTE MÖRTH: Die Berta hat Bauchweh gehabt, sie hat einmal gespieben und einmal hat sie ins Haus „gegagselt.“Ein bissal ist sie noch anders. (Mama Sandra klärt im Auftrag von Liselotte auf: Die Berta hatte eine Verstopfung, weil sie alles frisst was sie findet)

Letze Woche hast du vorgehabt deiner Freundin ein Geschenk zum Geburtstag in den Garten zu legen. Habt ihr das gemacht?
LISELOTTE MÖRTH:
Die Hanna hat Geburtstag gehabt und ich bin mit dem Papa hingefahren. Ich habe das Geschenk auf den Boden gestellt. Die Hanna ist gerade mit dem Radl losgefahren, das Geschenk hat sie aufgemacht. Sie hat sich gefreut!

Du hast ja auch bald Geburtstag, habe ich gehört, was wünscht du dir denn?
LISELOTTE MÖRTH: Vorher habe ich eigentlich ganz viele Wünsche gehabt, aber jetzt fällt mir nichts ein. (...) Ein Uhrbandl wünsche ich mir und bei ein paar anderen Sachen lasse ich mich überraschen. Jetzt ist es vier, ich kann die Uhr schon. Ich kann sogar schon Skifahren. Ich war schon einmal auf 3.000 Meter hoch.

Was ist so los rund um die Huabn (Anm. Hube)?
Ich bin viel draußen im Garten, da gehe ich mit der Berta spazieren. Es sind auch schon Blumen auf der Wiese, die "Hänsel und Gretel"-Blume, Gänseblumen und Leberblumen. Aber jetzt schneit es gerade und die Wiese ist eingefroren. Mit dem Opa spiele ich am Abend Karten, schnapsen.
Ich mache auch eine Schulstunde, gemeinsam mit Mama. Ich schreibe Buchstaben und Zahlen. Mein Lieblingsbuchstabe ist das „L“. Wenn ich fertig bin, sagt die Mama "super". Ich kann auch schon meinen Namen in Kleinbuchstaben schreiben und auch schon Mama und Papa, Oma und Opa und Mauli schreiben. Mauli ist unsere Katze.

Magst du den Menschen, noch was erzählen oder sagen?
LISELOTTE MÖRTH: Die Fliege sitzt gerade beim Fenster, und Mama Sandra ergänzt: sie sitzt auch freiwillig bei uns, während draußen die Schneeflocken vom Himmel tanzen.

Interview: Jacqueline Juri

>>Hier gibt‘s weitere Stimmungsbilder und die Interviews der ersten Woche<<

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