Vorurteile abbauen, Gräben überwinden

Artware Party EisenerZ*ART
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EISENERZ. Die vorerst letzte "Artware Party" verdient sich das Prädikat "speziell". Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung, bei der Privatpersonen ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, Freunde und Bekannte einladen, die dort auftretenden Künstler vermittelt Gerhild Illmaier von eisenerZ*ART. In diesem Fall waren die Gastgeber zwei Familien, die aus Afghanistan und dem Irak stammen und seit sechs Monaten in Eisenerz leben.

Echte Gastfreundschaft
Trotz der (noch) vorhandenen sprachlichen Barriere bei einigen Bewohnern merkte man von der ersten Minute an die Freude über den Besuch. Die Gäste wurden überaus herzlich empfangen und mit hausgemachten Spezialitäten verwöhnt. Im Anschluss daran kam der Schauspieler und Musiker Lorenz Kabas ins Spiel. Mit dem fast unglaublichen Repertoire von rund 1.500 Musikstücken im Gepäck und seiner Gitarre sollte er Musikwünsche der Gastgeber und deren Gäste erfüllen. Und diese "Strategie" war ein absoluter Volltreffer. Nach anfänglicher Zurückhaltung wurde bald darauf gemeinsam gesungen und etwas später natürlich auch miteinander getanzt. Die künstlerische Leiterin von eisenerZ*ART Gerhild Illmaier zeigte sich von der Entwicklung dieser doch sehr speziellen "Artware Party" beeindruckt. "Mit Musik Brücken bauen und Gräben überwinden. Das ist einfach fabelhaft!", brachte sie die Stimmung auf den Punkt. Und auch der Flüchtlingsbetreuer Samir Ben Amor von Jugend am Werk zeigte sich begeistert: "Ein wunderbarer Nachmittag!"

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