53. Staatsmeisterschaft im Fallschirm-Zielspringen
Aus 1.000 Metern Höhe aufs Zwei-Zentimeter-Ziel

Einer der insgesamt 44 Teilnehmer, die um den Staatsmeistertitel im Fallschirm-Zielspringen kämpften. Zu treffen war ein zwei Zentimeter großer Nullpunkt.
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  • Einer der insgesamt 44 Teilnehmer, die um den Staatsmeistertitel im Fallschirm-Zielspringen kämpften. Zu treffen war ein zwei Zentimeter großer Nullpunkt.
  • Foto: Astrid Höbenreich-Mitteregger (84)
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Bunt ging es am Himmel über dem Timmersdorfer Flugplatz her: Hier wurden die 53. österreichischen Staatsmeisterschaften im Fallschirm-Zielspringen ausgetragen.

TRABOCH-TIMMERSDORF. 44 Teilnehmer, darunter fünf Frauen, aus elf Teams aus ganz Österreich sprangen dabei um den Staatsmeistertitel. "Die Fallschirmspringer werden in eine Höhe von 1.000 Metern gebracht, bevor sie abspringen. Ziel ist es, auf eine Scheibe mit einem Nullpunkt von nur zwei Zentimetern zu treffen. Jeder Zentimeter Abweichung von dem Punkt wird als Fehlerpunkt gewertet", erklärt Günther Draxl, Organisationsleiter der Veranstaltung.

Mit 77 noch in der Luft

Ältester Teilnehmer war der 77-jährige Konrad Heinz aus Innsbruck, der jüngste war Michael Urban mit 18 Jahren, ebenfalls aus Tirol.
Die Steiermark wurde von Wolfgang Hasenrath-Peserl vertreten, der im letzten Jahr mit seinem Team den Staatsmeistertitel holte. "Es ist klasse, dass wir nach 2016 wieder hier in Timmersdorf sind. Es ist von der Thermik her zwar ein schwerer Platz zum Springen, die Gegend hier ist aber lässig", so Hasenrath-Peserl, der heuer im Einzel auf Platz 9 und in der Mannschaft ASVÖ FS-Kärnten/Aqualife Graz auf Platz 6 sprang. 

Unbeschreibliche Freiheit

Seit 40 Jahren dem Fallschirmspringen verfallen ist auch Charly aus Tirol. Der 62-Jährige schätzt, wie seine Kollegen auch, die unbeschreibliche Freiheit bei dieser Sportart. "Man fliegt wie ein Vogel. Jedes Mal vor dem Absprung geht allerdings der Puls hoch, man schickt ein Stoßgebiet zum Himmel und hofft, dass alles gut geht", sagt er. Was für ihn neben der Herausforderung ausschlaggebend ist, an solchen Meisterschaften teilzunehmen, ist die Gemeinschaft und das Treffen guter Freunde. "Und irgendwie ist es eine Art Flucht vor dem Alltag", meint Charly. 
Als Startleiter und Sprecher fungierte der Trofaiacher Rudi Kneissl, Ex-Staatsmeister und Weltcupsieger im Paraski, Flugleiter war Günter Reisner.

Ergebnisse

Mannschaft:
1. HSV Red Bull Salzburg White
2. HSV Red Bull Salzburg Red
3. ASKÖ SFV Linz

Einzel:
1. Sebastian Graser
2. Manuel Sulzbacher
3. Ivo Delev

Damen:

1. Irene Hochrieser
2. Marina Kücher
3. Julia Schosser

Junioren:
1. Sebastian Graser
2. Sophie Grill
3. Michael Urban

ÖM Master:
1. Ivo Delev
2. Gernot Alic
3. Irene Hochrieser

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