Blutmond: Alle schauten nach oben

Der Mond war in kupferotes Licht getaucht und gut sichtbar.
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  • Der Mond war in kupferotes Licht getaucht und gut sichtbar.
  • hochgeladen von Sonja Hochfellner

Es konnte sich gestern kaum jemand dem Spektakel entziehen. Waren doch gleich drei Ereignisse an einem Tag - oder besser gesagt - in einer Nacht.

Blutmond

Die Mondfinsterniss färbte den Mond in kupferrotes Licht. Ab 21:30 Uhr begann die Finsternis, um 22:22 Uhr war der Höhepunkt und dauerte bis 23:13 Uhr. Die längste Mondfinsternis seit Jahhunderten.

Der Mars

Der Mars war als heller Stern unterhalb des Blutmondes zu sehen. Und zwar so hell das es sofort auffiel. Der Mars war so gut sichtbar, weil er sich zur Zeit auf einer Linie mit Sonne und Erde befand, wobei die Erde von oben betrachtet zwischen Sonne und Mars steht. Astronomen sagen dazu, der Mars befindet sich in Opposition zur Sonne. Und diesmal stand der Mars bei seiner Opposition besonders nah an der Erde. Der Abstand beider Himmelskörperbetrug nur 57,6 Millionen Kilometer.

ISS

In Deutschland kam noch der Überflug der Raumstation ISS hinzu. Diese war mit guten Objektiven auch zu entdecken. Sie erschien 22 Uhr 30 im Westen, bewegte sich gen Osten  und leuchtete dabei heller als ein Stern.

Viele hatten sich auf das Ereignis gefreut und dort wo der Himel klar war, blieb der Mond nichts schuldig. Ein astronomisches Erlebnis der Güteklasse.

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