Filigran und kunstvoll
Handwerk auf dem Osterstrauch

Eine beeindruckende Sammlung an Ostereiern.
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In vielen Stuben steht zu Ostern irgendwo in einem Raum auch ein Osterstrauch. Behangen und geschmückt mit bunten Eiern. Manche davon sind kleine Kunstwerke. In mühsamer Handarbeit wurden die zerbrechlichen Aufhänger gefertigt. Und es gibt erstaunlich viele Möglichkeiten zur Gestaltung. Hier ein kleiner Überblick.

Herkunft

Schon seit frühester Zeit geht vom Ei eine besondere Symbolkraft aus. Das Ei gilt seit der Antike als ein Symbol für die Fruchtbarkeit und Wiedergeburt. Im Christentum wurde diese symbolische Bedeutung übergenommen und mit der Segnung der Ostereier weiterentwickelt. Bereits seit dem 10. Jahrhundert ist es auch christlicher Brauch sich Eier zu schenken und zu verzehren.

Osterstrauch

Nicht nur das Verschenken und Verzehren von hartgekochtem Ei sondern auch speziell das Bemalen und Verzieren von ausgeblasenen Eierschalen ist zu Ostern Brauch. Hat man genügend Eier beisammen wird ein Osterstrauch aufgestellt. Das können normale Birkenzweige sein, ausgesuchte Palmkätzchen oder auch die Zweige der Korkenzieherweide. Gerne wird auch im Garten ein ganzer Strauch geschmückt.

Techniken

Von der herkömmlichen Bemalung bis hin zu kunstvollen Gravuren sind hier keine Grenzen gesetzt. Einige Techniken erfordern eine ruhige Hand, Geschick und vorallem viel Geduld. Es bleibt nicht aus, dass einmal das eine oder andere Ei vor Vollendung zu Bruch geht. Auch sind die Motive längst nicht mehr nur religiös bestimmt vielmehr hat alles rund um das tägliche Leben bei der Motivwahl Einzug gehalten.

Folgende Techniken finden Anwendung:

  • Bemalung
  • Batiktechnik
  • Ätzen der Oberfläche
  • Gravur
  • Bekleben
  • Häkelarbeit

Für einen Zeitvertreib und natürlich auch sehr gut für Kinder geeignet, ist es eine tolle Beschäftigung. Hier kann jeder nach Lust und Laune seiner Kreativität freien Lauf lassen. Und was gibt es Schöneres, als etwas Selbstgemachtes zu haben, das man jedes Jahr wieder verwenden kann?

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