Carnicaregion Palten-Liesingtal
In Mautern werden Königinnen gezüchtet

Imker Erich Landner, Dechant Clemens Grill, LAbg. Helga Ahrer, LR Johann Seitinger, Maximilian Marek (Präsident Steirischer Landesverband für Bienenzucht, NRAbg. Andreas Kühberger, Imker Markus Stabler (v.l.).
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  • Imker Erich Landner, Dechant Clemens Grill, LAbg. Helga Ahrer, LR Johann Seitinger, Maximilian Marek (Präsident Steirischer Landesverband für Bienenzucht, NRAbg. Andreas Kühberger, Imker Markus Stabler (v.l.).
  • Foto: Gaube
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

In der Carnica-Schutzregion Palten-Liesingtal wurde ein "Begattungsplatz" eingerichtet.

MAUTERN. Das Liesingtal hat sich aufgrund der Topografie als Schutzgebiet für die Carnica-Biene angeboten. Die hohen Berge rundherum übernehmen die Funktion von Schutzzäunen, zudem herrschen hier ideale Witterungsbedingungen für die steirische Bienen-Urrasse, die "Carnica-Biene".
Auf einen Grundstück nahe dem Schloss Ehrnau in Mautern – das die Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt hat – wurde im Rahmen des Projektes „Carnica Schutzregion Palten- und Liesingtal“ ein Begattungsplatz errichtet. Das erklärte Ziel: Die Carnica-Biene in der Region zu halten.

Ein gemeinsames Projekt

Hinter diesem Projekt stehen als Initiatoren Markus Stabler und Erich Landner, sowie mehr als 180 Imker aus der Region. Darüber hinaus gibt es Schulungen zur Königinnenzucht und der Vermehrung von Bienenvölkern. „Wir wollen in der Region selbst Bienenköniginnen züchten und diese anderen Imkern zur Verfügung stellen", erklären Stabler und Landner.
Am Freitag vergangener Woche wurde der Begattungsplatz im Beisein zahlreicher Ehrengäste und Imker offiziell eröffnet. Finanziert wurde das Projekt vom Land Steiermark mit 20.000 Euro. Landesrat Johann Seitinger lobte "die große Leistung der Bienenzüchter im Palten-Liesingtal, die in diesem Projekt gipfelt".

Begattungplatz

Die junge und noch nicht begattete Bienenkönigin wird vom Imker zum Begattungsplatz – in diesem Fall nach Mautern/Ehrnau – gebracht, wo sie dann in den Brutkasten eingeweiselt wird. Als Weisel wird die Bienenkönigin in der Fachsprache bezeichnet. Danach fliegt die Königin zum Begattungsflug aus, trifft sich in der Luft mit einer Drohne aus der Umgebung und geht dann in die Eilage. Wenn das passiert ist, kann der Imker die Königin wieder zu sich holen.

Die Carnica-Biene

In weiten Teilen der Steiermark gilt Apis mellifera carnica, kurz als “Carnica” bezeichnet, als ursprüngliche Bienenrasse. Der Name bezieht sich auf das vermeintliche Ursprungsgebiet dieser Unterart nördlich und südlich der Karnischen Alpen. Tatsächlich bewohnte diese Unterart nach derzeitigem Wissenstand ein Gebiet, das sich vom südostalpinen Raum über den nördlichen Balkan und die pannonische Tiefebene bis hin zu den Karpaten erstreckte.

Imker Erich Landner, Dechant Clemens Grill, LAbg. Helga Ahrer, LR Johann Seitinger, Maximilian Marek (Präsident Steirischer Landesverband für Bienenzucht, NRAbg. Andreas Kühberger, Imker Markus Stabler (v.l.).
Die Initiatoren des Begattungsplatzes in Mautern: Erich Landner, Markus Stabler (v.l.).

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