Internationale Übung
Katastrophenschützer aus zehn Nationen in Eisenerz

In vier Tagen wurde der gesamte Ablauf eines Katastrophenzyklus durchgespielt.
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  • Foto: Land Steiermark
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

EISENERZ. Vier Tage lang waren Vertreterinnen und Vertreter aus zehn europäischen Staaten zu einem Katastrophenschutzplanspiel in Eisenerz. Die Übung endete vergangenen Freitag und war ein weiterer Baustein beim Bestreben von Katastrophenschutzreferent Michael Schickhofer, Eisenerz als internationales Katastrophenschutzzentrum auszubauen und zu positionieren. Bei der Stabsübung zum Thema „Host Nation Support“ wurde der gesamte Ablauf eines Katastrophenzyklus durchgespielt: Vom Beginn einer Katastrophe, der nationalen Hilfestellung, der Anforderung internationaler Hilfe, der Einreise, der Durchreise und dem Eintreffen von internationalen Teams im betroffenen Land bis hin zur Rückverlegung.

Auftakt in Eisenerz

Die Übung war die erste in einer Reihe von internationalen Stabsübungen im Rahmen eines EU-Projekts, das sich mit der Beübung von Aufnahme, Entsendung bzw. Durchmarsch von internationalen Hilfskräften und Hilfsgütern in und außerhalb Europas befasst. Die Leitung dieses Projekts liegt in den Händen der Fachabteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung (FAKS) des Landes Steiermark. Nach dem Auftakt in Eisenerz finden weitere Übungen in Albanien und Ghana statt.

Wichtige Meilensteine

Für LH-Stv. Schickhofer ist die nun abgeschlossene Übung ein perfekter Anlass, um einmal mehr die Region um Eisenerz ins Blickfeld zu rücken: „Unser Ziel ist es, Eisenerz zu einem internationalen Katastrophenschutzzentrum auszubauen. Wir haben uns als Land Steiermark unter anderem bereits im Vorjahr beim Ausbau des einzigen, europäischen hochalpinen Übungsgeländes für Suche und Rettung für die Durchführung einer EU-Übung in Eisenerz eingebracht. Heuer wird im September eine große internationale EU-Übung unter der Federführung des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) in Eisenerz stattfinden, im Jahre 2020 eine weitere großangelegte internationale Such- und Rettungsübung des Landes Steiermark mit der EU. All diese Aktivitäten sind wichtige Meilensteine, um Eisenerz zum Katastrophenschutzzentrum von europäischem Rang zu machen“

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