Klettergebiete im Gesäuse wurden saniert

Hans-Peter Scheb bei der Sanierung.
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  • Hans-Peter Scheb bei der Sanierung.
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JOHNSBACH. Wie Klettersport naturschutzverträglich umgesetzt werden kann, das zeigen die Verantwortlichen im Gesäuse. An einigen Felsen entlang der Landesstraße nach Johnsbach wurden im Laufe der Jahrzehnte zu Trainingszwecken Kletterrouten eingerichtet, die auch von der Bergrettung für Übungszwecke genutzt wurden.

Klettern im Gesäuse

Im Jahr 2016 trafen sich Vertreter aus der Kletterszene (Bergführer, Alpenverein) mit den Verantwortlichen vom Nationalpark Gesäuse, um ein nationalparkkonformes Kletterkonzept zu entwickeln. Dabei wurde der Entschluss gefasst, drei Klettergärten mit vollkommen neuem Sicherheitsmaterial auszustatten und für die Nutzung ein Regelwerk zu erstellen. Als Wegehalter tritt der Alpenverein auf. Hochwertiges Bohrhakenmaterial wurde vom Referat Bergsport des Österreichischen Alpenvereins zur Verfügung gestellt.
Nachdem der Vertrag von Nationalparkdirektor Herbert Wölger und Alpenvereinsobmann Ernst Kren besiegelt worden war, schritt ein kleines Team, Karoline und Hans-Peter Scheb, Jürgen Reinmüller, Niko Polner, Philip Aster und Sebastian Kren, zur Tat.  Es wurden in rund 500 Arbeitsstunden mehr als 400 neue Haken eingebohrt und zahlreiche alte Haken aus den Felsen entfernt.

Neuerungen

Es konnte auch ein Sektor mit Kinder -und Anfängerrouten eingerichtet werden, sodass der Klettersport in diesen Klettergärten nun durchaus als „familienfreundlich“ bezeichnet werden kann. Die Platzgestaltung und die Infoschilder am Wandfuss übernahm der Nationalpark Gesäuse, einen Infofolder finanzierte der Tourismusverband.

Weitere Infos zu den Kletterrouten und Kursen kann man hier nachlesen. 

Hans-Peter Scheb bei der Sanierung.
Hans-Peter Scheb, im Hintergrund die Johnsbach Straße.

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