Murraum Leoben
Leobener erhielten Tipps zum Selbstschutz bei Hochwasser

Das zweite Pop-up-Büro der Klimainitiative KLAR! Murraum Leoben behandelte das Thema Selbstschutz bei Hochwasser. Im Bild: Gernot Kreindl, Projektleiter und  regionale Ansprechperson der KLAR Murraum Leoben und Kerstin Dohr, Landentwicklung Steiermark.
  • Das zweite Pop-up-Büro der Klimainitiative KLAR! Murraum Leoben behandelte das Thema Selbstschutz bei Hochwasser. Im Bild: Gernot Kreindl, Projektleiter und regionale Ansprechperson der KLAR Murraum Leoben und Kerstin Dohr, Landentwicklung Steiermark.
  • Foto: Konrad
  • hochgeladen von Sarah Konrad

Im Rahmen des zweiten Pop-up-Büros der Klimainitiative "KLAR! Murraum Leoben" erhielten interessierte Bewohner wichtige Informationen zum Thema Selbstschutz bei Hochwasser. 

LEOBEN. Am Mittwoch, 15. August, fand am Leobener Hauptplatz das zweite Pop-up-Büro der Klimainitiative "KLAR! Murraum Leoben" statt, das gemeinsam mit den beiden Freiwilligen Feuerwehren Leoben-Stadt und Leoben-Göß sowie dem Zivilschutzverband organisiert wurde. Nachdem beim ersten Pop-up-Büro das Thema Blackout-Vorsorge im Vordergrund stand, konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger diesmal darüber informieren, wie sie "hochwasserfitter" werden können. Durch den Klimawandel kommt es vermehrt zu Starkniederschlägen, weshalb richtige Vorsorge in Zukunft immer wichtiger wird. 

Tipps zum Selbstschutz

Interessierte erhielten am Stand der Klimainitiative nicht nur Informationen dazu, was im Ernstfall zu tun ist beziehungsweise wie sie ihr Haus- und Eigentum am besten schützen können, sondern auch welche Maßnahmen bereits im Vorfeld getroffen werden können. Dazu gilt es etwa zuerst einmal die Hochwassergefährdung der Liegenschaft zu überprüfen und zu überlegen, wo das Wasser in das Gebäude eindringen könnte. Danach erst können entsprechenden Schutzmaßnahmen getroffen werden um die tatsächliche Gefährdung zu minimieren. Neben baulichen Maßnahmen sind es oft Dinge, die offensichtlich erscheinen, die im Fall der Fälle jedoch wirksam sind, wie etwa das Schließen und Abdichten von Kellerfenstern und Türen. 

Ideen sind gefragt

Wie auch beim ersten Pop-up-Büro hatten Bewohner auch dieses Mal die Möglichkeit, ihre Ideen und Anregungen für Maßnahmen zur Anpassung an die Klimaänderung mitzuteilen. Die aktive Einbindung der Bevölkerung ist ein großes Anliegen der Klimainitiative "KLAR! Murraum Leoben". "Bis Jänner entsteht ein regionales Anpassungskonzept, in dem zehn Maßnahmen definiert werden", erklärt Kerstin Dohr von der Landentwicklung Steiermark die weitere Vorgehensweise der Klimainitiative. Ideen und Anregungen der Bewohner sollen dabei helfen, die wichtigsten Themen in der Region herauszuarbeiten und die Maßnahmen dementsprechend zu gestalten.  

Exkursionen und Workshops

Neben den Pop-up-Büros plant die Klimainitiative für den Herbst und Winter eine Reihe weiterer Veranstaltungen, Workshops und Exkursionen. Sie alle sollen dabei helfen, das Bewusstsein für den voranschreitenden Klimawandel in der Bevölkerung zu erhöhen und die Region gemeinsam mit den Bewohnern "klimafitter" zu machen.

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